Der Nachtbus mit Hanh Cafe war ein Erlebnis! 11 Stunden mit 33 anderen Langnasen im Nachtbus um die 450km von Nha Trang nach Hoi An. Die Busbetten sind bis fast liegend nach hintenklappbare Sitze, ziemlich komfortabel fuer oestliche Verhaeltnisse, wenn nicht die Stasse so schlecht gewesen waere, dass man einfach nur umhergebounced ist. Schlafen konnte keiner...
In Hoi An haben wir uns morgens erstmal ein Hotel gesucht, mit mini Pool und Air Conditioning und Fruehstueck - 10 $ pp ist supi. Nebenan haben wir ein tolles Restaurant gefunden die genial kochen, und fuer 2 Euro gabs frische Frui Shakes, Hauptgang und Nachtisch...Wir wollen gar nicht mehr weg hier, so was muessten die Chinesen mal kochen lernen! Papayasalat mit Shripms und Erdnuessen, natuerlich alles frisch zubereitet!
Hoi An ist eine wundervolle Kleinstadt mit genialen einsamen Straenden.
Die Stadt selber, entstanden aus einer Cghinesischen Ansiedlung und den alten Champs, einer Hochkulter, vermixt mit Vietnamesisch hat ihren ganz eigenen Flair. Man kann es schon fast mit Suedeuropa vergleichen, sehr gechillte, freundliche und hilfsbereite Menschen, die Englisch sprechen. Die Architektur erinnert an Spanien und Sueditalien, kleine vertraemte Gaesschen, Fluss, Meer...Ueberall kleine Restaurants in denen es frisch gepresste Saefte, lokale Koestlichkeiten gibt, Eis, Konfisserie, Meeresgetier...alles wir natuerlich frisch zubereitet!
Zudem ist die Stadt bekannt als Scheider und Schumacherstadt! EIn Schneider nach dem anderen, ein Schuster nach dem anderen! Die tollsten Stoffe, Kleider und Schuhe sind hier zu finden, wir wissen gar nicht wohinschauen! Das Portemonnai musste bei diesem Angebot und diesen Preisen, diesen tollen Umsatzungen vor allem ein wenig leiden! Mehr als 500 Schneider Shops in einer Kleinstadt, ueber 50 Schneidereien. Abends wir was in Auftrag geben, am naechsten morgen ist fitting, bei mir sass es bis auf Kleinigkeiten sofort und dann kann man es auch schon abholen!
Heute waren wir in einem wundervollen Laden, der 2 Meter hohe Holtzsegelboote, originalgetreue Modelle verkaufte. Unter anderem war die Endeavour, HMS Victory, Seagull und noch viele andere geschichtstrachtige Schiffe dabei, bis ins kleinste Detail ausgearbeitet...wir hatten eine Doku im BBC gesehen anrueber...
Fuer 4 € PP haben wir uns 2 Motorraeder gemietet und sind damit durchs Land, Wohngebiete und am Strand entlang gefahren. Kinder rannten aus den Haeusern und winkten als sie uns sahen, als wir dann inmitten einer Schar standen und die Eltern von hinten ankamen, schreiende Vaeter haben wir geschaut dass wir Land gewinnen. Die Vegatation war toll: Fluesse, Meer, Palmen, Kiefern am Strand, Kakteen, Bambus, Bananen...alles was das Herz begehrt!
Die See war sehr stuermisch. Die Wellen peitschten gen Strand, ueberrollen uns und in der Daemmerung wurde es so Stuermisch dass man fast nichts mehr sah.
No risk no fun????
Auf dem Rueckweg haben wir dann noch ein paar Einkaeufe erledigt. Mein Mototrad wollte nicht anspringen...rumprobieren mit den Parkwaechtern...und irgendwie kam bei dieser Aktion dann Gregors Geldboerse abhanden. Geld Weg, Perso weg, Student ID, aber am schlimmsten - alle Kreditkarten! Panik!!! Weg abfahren, Polizei die nichts macht, Hotelmitarbeiter haben uns geholfen...ich konnte Kontakt nach Deutschland herstellen...Karten sperren, Geld auf die Master Card transferieren, wegen Limits...dass wir einen Rueckflug bezahlen konnten! Spannend! Danke nochmal!!! Alles nochmal gut gegangen...