Am spaeten Abend Ankunft in Guilin. Am Guangzhouer Flughafen hatten wie ueber China Southern direkt einen Flughafen Shutte zu unseren Hostel klargemacht, um unsere speate Ankunft auf dem Land so unkomlipert wie moeglich zu gestalten. Und als wir ankamen waren wir auch heilfroh! Sehr turbulenter Flug, Nebel, noch schlechteres Wetter - unsere Stimmung war am Boden. Wir wollten eigentlich nur noch Palmen uns Sonne, nach diesen unerwarteten, dauerhaften tiefen Temperaturen. Ewiges warten auf Gepaeck, wir als einzige Langnasen auf einem richtigen Provinzflughafen, nur Schriftzeichen. Der Abholdienst wartete bereits und wir konnten in einem Minibus direkt los, natuerlich alles chinesisch. Nach zweimaligen telefonieren und umherirren fanden sie unser Hostel auch schliesslich - was hatte ich da bloss ausgesucht! Im Hostel stieg dann die Party - ein ustiges israelisches Paerchen, die Betreiber und ein Haufen lustiger Chinesen veranstalteten erstmal eine Fotosession mit uns. Dann gabs Chicken wings in Cola Sauce, heissen Tee...die Tuer nach draussen war natuerlich sperrweit offen, auch wenn die frohren ohne Ende! Irgendwann hiess es dann ab in die Koje - geraeumige Stockbetten im Dozycat und irgendwann wurde mir auch im Schlafsack warm! Am naechsten Morgen dann die Ueberraschung! Das Hostel lag direkt am Fusse eines Karstfelsens, inmitten der traumhaften Karstlandschaft! Geniale Lage ohne Stadtfeeling! Nach Western Breakfast (Chin. Wurst..hihi), Kartencheck und Anregungen aus dem Lonely Planet dann die Entscheidung - eine Stunde Busfahrt nach Yangshuo! Taxi zur Busstation finden, Ticket kaufen, Bus finden!!...in Yangshuo angekommen: Bamboo House finden, und das mit drei hungrigen Jungs...ohoh! Jetzt leben wir genial komfortabel, sogar mit Badewanne mitten in der Altstadt. Wir sind hin und weg von der vertraeumten Landschaft, Wasser, Karstfelsen und kleien urige Haeusen und Einkaufsstrassen, keine Spur mehr von der Grossstadt! Seltsamerweise gibt es hier unzaehlige sehr preiswerte Moeglichkeiten westlich essen zu gehen, muss wohl an den Touriattraktionen liegen, es sind trotz der Abgeschiedenheit einige eher seltsame Langnasen hier. Lokale Spazialiteaten wie Austern und Schnecken neben einem leckeren Steak konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen, die Jungs genossen Spaghetti, Steak und Burger - eher unchinesisch! Sonst schlenderten wir durch die engen Gaesschen, schauten einem Kororanfischer bei der Arbeit zu...und grade checken die Jungs das Nachtleben aus.
http://en.wikipedia.org/wiki/Yangshuo
Hier ein kleiner Vorgeschmack! Nach Fruehstueck in unserem "Stammlokal"- frisch gepresster O-Saft, Kaffe, Broetche, Spiegelei und Muesli schwebten wir schon auf Wolke sieben! So was sollten sie in der Mensa in der Tsinghua zaubern! Strahlend blauer Himmel... und 4 super Mountainbikes warteten auf uns um durch die Pampa zu paesen. Es war allerdings eine Herausforderung vo Yangshuo aus unseren Weg zu finde. Zuerst gings mit ein paar Franzosen zur Butterfly Cage, wo wir direkt mit de Eintrittspreis reingelegt wurden. Fake Tropfsteine, Musik, bunte Beleuchtung und draussen eine Buecke, ein kleier Wasserfall, kuenstlich aneleger Park, eine Fuehrerin die der Chinese Gruppe mit Laufsprechern ohrenbetaeubend Dings "erzeahlte". China halt....Danach gings in lahmem Tempo der Hauptstrasse entlang - ueberladene LKWs, Motoraeder mit 3 oder 4 Mann besetzt und unzaehlige Buse. Die komplette Strasse war eine Allee, immer wieder Strassenhaendeler die Pomelos und Bananen verkauften, ansonsten
Baumschule und reseige Orangenplatagen inmiten der Karstlandschaft. Flosse konnten gemieter werden um sich eine Stunde lang Fluss abwaerts fahren zu lassen. Eine reine Touri Abzocke, 1000 Chin. die Blumenkraenze oder sonstigen verkaufe vollen, Hello riefen... man fuehlt sich halt immer beobachtet und als Star. wir trafen 3 Radelnde Amis die uns den Weg von der Hauptstrasse weg zeigten, um den Moo Mountain herum, einem Berg mit einem Loch in er Mitte. in Dragon Village pausierten wir kurz an einem Inn ud wurden direkt vo einem Canadier gefragt ob wir von der RWTH waeren - scary! Er arbeitet in China. Was einem hier so alles passiert...irgendwie fanden wir dann unseren Weg...quer durch die Doerfer, kleine Weglein und Pfade inmitten einer traumhafte Landschaft und das bei Sonnenschein! Ich konnte mich nicht sattsehen an Wasserbueffeln, kaempfenden Bullen, kleinen Ferkeln, Katzen, Huehnern (in dem Dorf haben wir einer Life-schlachtung zugesehen, koscher..)...kleinen Kindern, Alten Menschen....Karten spielende alte Maenner, das komplette Dorfleben, in den kleinen Behausungen war allerdings sehr oft ei laufender Fernseher zu sehen, Strom war vorhanden. Ein deutsches Paerchen hatte einen platten Reife, mitten in der Pampa...Die Vegetatio hier ist unglaublich ueppig! Palmen, Bambus, riesige Reisfelder entlang des Flusses, Organgenplantagen, Oleander, Pomelo-Heine...und sehr viele andere exotische Pflanzen.
Kulinarisch liessen wir es uns nach der Radtour auch gut gehen! Tuna Salad, Beer Fish, die lokale Spazialitaet, Gemuese, Fries und ein Radler! Und jetzt ermal, nach ein bissche Stadtbummel, Pub und kennenleren von mehr Reisenden, eine heisse Badewanne.
Abstinenz
vor 16 Jahren