Donnerstag, 12. November 2009

Andorra das Shoppingparadis

http://www.andorrasite.com/

Geschäftsreise nach HH

2 Tage Deutschland

TLS - Brüssel - HH
Finkenwerder - TLS

Ganz schön LEAN....

Barcelona

http://de.wikipedia.org/wiki/Barcelona

Pyrenäen - Pic du Rhule

http://www.asptt.com/actualites/asptt-montauban_c122/randonnee-pedestre-en-montagne_a93/pic-du-rhule-2783m_n15341/

Albi und Rodez

http://de.wikipedia.org/wiki/Albi

http://de.wikipedia.org/wiki/Rodez

Montpellier

http://de.wikipedia.org/wiki/Montpellier

Leucate Segeln und Narbonne Plage

Narbonne Plage eignet sich wunderbar zum *chillen* vom Arbeitsleben in TLS - man ist schnell da und der dortige Campingplatz (Roserai) ist wirklich zu empfehlen, zumal er direkt am Meer liegt mit Surf und Segelstation ums Eck! Auf dem Mittelmeer mit nem Hoby Cat hat schon was für sich...

Leucate liegt am Mittelmeer ganz im Süden Frankreichs, auch bekannt als das Surferparadies.
morgens sollte man sich am hafen ein frisches Austern und Muschelnfrühstück gönnen - Huîtres et Moules - so frisch, lebendig und quietschfidel gibts die selten wieder. Man suche sich einfach das aus den Wasserbecken aus, was man verzehren möchte - die Tierchen werden dann geknackt, mit Zitrone und Toast auf dem Tablett serviert und in der Sonne verziert. Man einer ziert sich halt ein bisschen, wenn die Tierchen bei Zitronenkontakt ein bissl zusammenzucken. Schmeckt aber sehr lecker!
Nach der frischen Stärkung dann aber ab aufs Wasser im Etang. In der französischen Surf- und Segelschule Voiles bekoamen wir sogar bei 90 km/h Wind noch Cats! Genialo - zu fünft auf 2 Cats verteils hieß es dann Verfolgungsjagd, so hart am Wind wie möglich - wer halt bloß das meiste aus dem Boot ohne zu viel Wasserkontakt! Nach ein paar Stunden war uns in unseren Neoprenanzügen allmählich etwas frisch, das Grinsen ins Gesicht gefrohren und alle unglaublich happy!!! Zum Aufwäremen hieß es dann nochmal ins Mittelmeer springen, Lenkdrachen steigen, Beachball, chillen, wieder Huites, ein Besuch von Daheim.... und dann sein 3 Gängemenü avex du Vin....delicieux...
In der Deutschen Segelschule gibts nut 2 Cats auszuleihen, die Ausrüstung ist älter, der Verleiher vorsichtiger aber der Wasserbereich etwas größer....

http://de.wikipedia.org/wiki/Leucate

Sonntag, 27. September 2009

Bordeaux , Saint Emilion, Dune du Pyla

Bordeaux ist mit 230000 Einwohnern eine charmante alte Universitätsstadt und zugleich politisches, wirtschaftliches und geistiges Zentrum des Südwesten Frankreichs.
Eine grandiose Uferpromenade der Garonne, Wasserspiele, kleine Gässchen, leckeres Essen, Kultur und Wein malten uns ein Grinsen ins Gesicht.
Als dann meine Handtasche mitsamt Kamera, Geldböse, Papieren....geklaut wurde und wir von der französischen Polizei erst beschimpft wurden und durch die halbe Stadt zur Polizeistationen rennen mussten, betrachteten wir manches nüchterner. *Un petit café s'il vous plaît* - einer der Praktikantenkollegen versuchte den Polizisten hinter der Rezeption etwas aufzuheitern....als dieser nicht reagierte *et un pain chocolat...* Das Einzelverhör auf französisch war anstrengend, aber der Beamte war im Endefekt doch ganz nett. Jetzt war uns auf jeden Fall allen bewusst was Klauen in Südfrankreich bedeutet und auf die Wertsachen wird von nun an besser aufgepasst!
Ansonsten ist Bordeaux eine wundervolle Stadt und wir hatten ein tolles Hostel - ein hoch auf das "Vierer Matrazenlager"!

http://de.wikipedia.org/wiki/Bordeaux



Saint Emilion, nordöstlich von Bordeaux gelegen, was ich bislang nur aus dem Weinkeller kannte, steht zudem auch auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes.
"Schon zur Zeit der römischen Herrschaft wurde in Saint-Émilion Wein angebaut. Selbst der Dichter Ausonius, nach dem auch Château Ausone benannt ist, betätigte sich dort als Winzer. Die Stadt selbst in ihrer jetzigen Lage und Form wurde im 8. Jahrhundert von einem Eremiten gleichen Namens gegründet.

Saint-Émilion war eine wichtige Etappe für Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Historisch bedeutend ist eine noch erhaltene Felsenkirche, die ganz aus dem Kalkstein herausgehauen wurde. Heute sind in der Region Saint-Émilion ca. 5200 ha mit Reben bestockt, die auf ca. 1000 Weinbauern verteilt sind." (wiki)

Wir hatten sogar die Möglichkeit nach eine ganz kleines Weingut zu besichtigen, in dessen Cave jährlich nur 9000 Flaschen exklusiven Rotweins produziert werden. Der jenge Wein hat auch einen stolzen Preis von 35€, alte wandern auch schnell in den vierstelligen Bereich. Anschließend vernaschten wir Feigen frisch vom Baum in den Weinbergen und blödelten in der Sonne, genossen Ruhe und eine grandiose Aussicht, die sich mit dem privat Schlüssel des Kirchturms aus noch 100 mal besser erwies! Man konnte einfach alles ringsrum überblicken - ein Chateau am anderen! Nach einem Spaziergang durch das kleine Städtchen, die autolosen Gassen mit den kleinen Lädchen folgte eine ausgiebige Weinprobe im Weinladen meines Airbus Kollgens - merci encore! Formidable - wir durften sogar einen 1986 roten verkosten, ein ziemlich guter Jahrgang.

http://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Emilion


Damit einem nicht langweilig wird gehört zu Wein und sehr guter französischer Küche (Fondant!!!) auch immer ein wenig Abenteuer, Bewegung und Sport. Unser Ziel hieß Dune du Pyla!

"Die Dune du Pyla (auch Grande Dune du Pyla oder Dune du Pilat) an der Atlantikküste bei Arcachon (Frankreich) ist die größte Düne Europas. Sie hat einen Nord-Süd-Verlauf und ist bis zu 117 Meter hoch, 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang (geschätztes Volumen 60 Millionen Kubikmeter) und liegt an der Meeresöffnung des Bassin d’Arcachon, südlich des Städtchens Arcachon und des Vorortes Pyla sur Mer, gegenüber von Cap Ferret. Auf der Westseite (zum Meer) hat sie eine Steigung von zwischen 5° und 20°, die Ostseite fällt stark ab (30° bis 40°)." (wiki)

Mit einem riesen Frühstück im Gepäck hieß es bergauf durch die steile Sandflanke! Oben angekommen wussten wir die Strapaze zu schätzen, denn der Ausblick ist einfach genial. Meer, Segelboote, Jetski auf dem Wasser, Paraglider.... was das Herz begehrt - im Sand liegen und einen frischen O-Saft trinken...irgendwann hieß es dann an den Händen nehmen, Badesachen an und dann auf einen Streich die ganze Düne bis zum Wasser runterlaufen. Das Anhalten endete in Purzelbäumen, da die Düne wirklich abartig steil ist. Super spaßig wars dann natürlich auch in das rauhe Nass und die tobenden Wellen des Atlantik zu springen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dune_du_Pyla





Hochwasser in unserem Toulouser Domizil

Nach einem wundervollen sonnigen Tag mit dunkelblauem Himmel in Toulouse blitzte und donnerte es gleichzeitig zu Deutschlands Wahlergebnissen. It was raining cats and dogs wie die Engländer sagen würden und promt standen auch die Zimmer meiner Mitbewohner unter Wasser. 3cm Wassertiefe im Zimmer - Tropfsteinhöhle.
Mal sehen ob die A380 Halle - mein Arbeitsplatz hat den direkten Blick auf den Erstzusammenbau des Riesenvogels - den Wassermassen standgehalten hat...

Samstag, 5. September 2009

Cirque de Gavernie

Wasserfall in den Pyrenäen

http://www.giebworld.de/homepage/pyrenaen/wandertip.htm

Sonntag, 16. August 2009

Bonjour Toulouse

Nach fast 1200 km Autofahrt bin ich gestern Mittag etwas KO in Toulouse eingetroffen. Nach kurzem Unterzeichnen des Mietvertrages war ich gleich mit 5 anderen dt. Airbuslern in der Toulouser Sonne schwimmen und anschliessend in der Stadt. Die Altstadt ist unglaublich schoen, wovon ich mich heute auch nochmal ueberzeugen konnte.

Morgen faengt die Arbeit bei Airbus an.
Leider habe ich kein Internet zu Hause, sitze auch grade im Internet Cafe und versuche mich an die etwas andere franzoesische Tastatur zu gewoehnen wo alle Buchstaben voellig vertauscht sind.

Wenn man von mir nicht hoert no worries...

Toulouser Sommergruesse um die Welt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Toulouse
http://www.de.toulouse-tourisme.com/accueil/index_deu.php

Sonntag, 19. Juli 2009

Kurzfilm Study in Beijing - Tsinghua University

Der angekündigte Werbefilm zur Tsinghua University steht jetzt über iTunes und die RWTH zum Download bereit.
http://deimos3.apple.com/WebObjects/Core.woa/Browse/rwth-aachen.de.1818487833
Hier wird ein kurzer Einblick über unser Leben auf dem Campus gegeben.
Viel Spaß!

Sonntag, 12. Juli 2009

Bye Bye Beijing

Ein kurzes Lebeszeichen. Am 9.7.2009 kurz vor Mitternacht hieß es bye bye Beijing, 38 Grad und Sonnenschein.
10.7.2009 hello Düsseldorf, Regen und Kälte!

Sonntag, 3. Mai 2009

1. bis 3. Mai - "Urlaub in Peking" - Verbotene Stadt, Himmelstempel, Kultur, Chinesische Mauer Jiankou - Mutianyu

Zu den FOTOS

Besuch! Bei Nieslregen sahen der Tainanmen und auch die verbotene Stadt ganz anders aus - unzählige Chinesen, die den Locations mit ihren buten Regenschirmen einen ganz andren Flair verpassten. Leuchten Farben bekamen wir stäter auch durch die Sonne, den riesigen Menschenmassen der Mai week konnten wir durch den Aufstief auf den Jingshan Park ein wenig entfliehen und den Blick über die Stadt genießen. Abends gings dann mit einem ganzen Pulk Aachenern in ein Japanisches Restaurant wo uns für einen stattlichen Preis wohlgemerkt ein einfach geniales Essen vor unseren Augen bei all you can eat and drink zubereitet wurde. Sushi, Austern, Garnelen, Steak, ...Gemüse, Nachtisch...und das ganze auf Rotwein, vor der Nase von 2 Köchen zubereitet - ein Augen- und Gaumenschmaus zugleich.

Am nächsten Tag musste ich meinen Uni Pflichten etwas folgen, Vorräte einkaufen und mich auf den Weg ins Krankenhaus machen, die Schweinegrippe ist nun auch hierzulande zu finden...
Mittags wurden wir dann vom Feiji Shifu (Fahrer) abgeholte um nach Jiankou zu fahren - danke Jörn nochmal. Nach Stau kamen wird erst nach 4 Stunden am Zielort bei Sonnenuntergang an, den veranschlagten Aufstieg durch Bauerdörfer fanden wir mit Hilfe einiger anderer Wanderer - steil bergauf - und brauchten dann nur 35 Minunten anstatt einer Stunde. Die sportliche Leistung machte sich dann bemerkbar. Direkt unterhalb vom höchsten Turm hieß es Zelt aufschlagen, Feuerholz sammeln, Feuer machen, Essen, Trinken und mit ein paar Chinesen quatschen, die uns Geschichten von den Mauergeistern und Wölfen erzählten, die einer von Ihnen gesehen hatte... herzlichen Glückwunsch! Jedes Knistern des Windes hätte ein Wolf sein können, schlafen konnte ich nicht! Dafür war der Sonnenaufgang einfach ein Traum! Wolkenlos, milde angenehme Temperatur, Vogelgezwitscher, ein paar chinesische Fotographen, Stille, Weite, Schönheit der Natur...
Den weiteren Weg bis nach Jiankou - ungefähr 2 Stunden Fußmarsch über die wilde, unrestaurierte Mauer, auf der Büsche und Bäume wuchsen sahen wir keinen Menschen, nur Adler und andere Vögel, Eichörnchen, Schmetterlinge die in der Sonne tanzten...eine geniale Aussicht, Sonne, Wärme und blauen Himmel. Um 9 morgens waren in Mutianyu auch schon chinesische Tourigruppen im Anmarsch - wir hüpften in ein Taxi zur Bushaltestelle nach Peking...dort hieß es dann noch was leckeres Essen und dann - Ciao - "Urlaub" finito!

Samstag, 25. April 2009

Forbidden Love - Peking Oper

FOTOS

Forbidden Love
ist eine moderne Peking Oper Produktion mit einer Besetzung, Kostüme, Musik und Choreographie nach internationalen Standards.
Eine klassisch chinesische Geschichte mit High Tech Ausrüstung wie englische Übersetzungen der Texte. Während die Geschichte schnell voranschreitet, besteht der Hintergrund aus Video Pannels die dramatische Szenen und Landschaften darstellen.

Forbidden Love ist ein Volksmärchen, das in ganz China bekannt ist. Durch eine jahrtausende lange Kultivierung des Mount Nan geprägt, entschließt sich der Schlangengeist - in weiblicher Form als Lady in White, unter das menschlische Volk zu mischen. Sie und ein junger Mann Namens Xu Xian verlieben und sind heiratet. Nach einigen glücklichen Jahren, der Gründung und Arbeit in einer gemeinsamen Apotheke taucht ein durchsetzungsfähiger und überzeugender Mönch Fahai auf, der die Beziehung eigentlich zerstört, den Kontakt der Liebenden verbietet, Xu, der nichts vom Schlangendasein seiner Frau wusste, auf sein Bergkloster nimmt...im Endefekt ist die Liebe dann doch stärker als die Konventionen...

Für uns war die Darstellung seht gewöhnungsbedürftig, insbesondere die hellen, schrillen und hohen Töne, die die Darsteller von sich gaben. Insbesondere die Kostüme sowie die Akrobatikdarbietungen waren beiendruckenend - Dank unseres Profs. of Chinese Culture and Society war uns auch der Eintritt zu erschwinglischen Preisen möglich!


Freitag, 24. April 2009

NRW Jazz in der Verbotenen Stadt!


Am gestrigen Abend war anstatt wöchentlichem Vortrag und Laufen mal ein bisschen Musik angesagt. Bestimmt nicht irgendeine Musik! Werbung auf der Botschaftsseite - NRW JugendJazz Orchester und das ganze in der versteckten Forbidden City Concert Hall in Peking. Einfach am Tiananmen West aussteigen und dann westlich der Verbotenen Stadt mit Regenschirm überm Kopf in den Zhongshan Park mit seinen vielen Blumen "verschwinden"...
Grandioso! Die 3 deutschen Sängerinnen ließen sich es auch nicht nehmen, neben englisch und portugisisch auch mal ein chinesisches Lied zu singen - eine Zuschauerin durfte dann auch mal! Tobende Menge im Konzertsaal, Musiker die mit dem Saxophon ein Bad in der Menge genießen, Schlagzeug Soli - ich war mit ein paar Mexikanern da - man merkt immer wieder, egal welche Sprache, ob jetzt chinesisch, englisch, deutsch oder spanisch - Musik ist eine universelle Sprache... Unser Botschafter mit Sohnemann ließ sich die Verstaltung auch nicht nehmen...


Aachen siegt im Uni - Ranking (WiWo)

...dann haben wir ja alles richtig gemacht!

Ankündigung: nach unserem Journalisten Tag letzten Dienstag mal eine kleine Vorwarnung!
Demnächst müsste ein Kurzfilm in der WDR Lokalzeit über vier Pekinger Studenten aus Aachen an der Tsinghua Universität zu sehen sein!

Liebe Grüße aus Peking - insbesondere an die Leser ausm Ländle!

Montag, 30. März 2009

Berg, Stadt und Tonfiguren - Huashan, Xian und Terracotta Armee

FOTOS

Donnerstag, 26.3.2009, 21:48 Peking West Railway Station - 4 RWTH Studies fahren für 231 RMB mit dem Nachtzug 14 Stunden nach Huashan. Ziel: Bergbesteigung.
Selbst Ohropax halfen bei den chinesischen Schnarchern im offenen Hardsleeper Abteil nicht mehr. Mit Rucksäcken gewabnet kamen wir am Freitag morgen bei Regenwetter an. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken hieß es Proviant kaufen und ab auf den Berg, an die 5000 Stufen empor, volles Programm. Kriminelle rutschige, nasse Stufen, in den Fels gemeißelt, beizeiten hätte ich mir einen Klettergurt und Karabiner gewünscht, aber wie heißt es so schön: No Risk No Fun! Immer weiter die Himmelsleiter empor, durch Schnee und Nebel. Dick eingemummt stiegen wir langsam höher und höher, an unzähligen Schössern vorbei, die hier als Glücksbringer gelten. Wir Mädels assen frische Gurken der Bergbewohner und Schoki rettete unseren Tag. Durch das schlechte Wetter waren die gewaltigen Felswände völlig im Nebel verhüllt, sodass wir von der grandiosen Aussicht leider nicht viel mitbekamen...Nordgipfel, kalt, nass...beschlossen wir dann gegen 17 Uhr wieder an den Abstieg zu denken - die Gondel.
Minibus ins Dorf, da den letzten Bus erwischt ins 120 km entfernte Xian. Ins Hostel, Dorm...
Das Hostel direkt am Südtor gelegen war wunderschön und sauber mit Innenhof, Restaurant und Bar. Nach einer Portion Pasta noch was trinken und totmüde ins Bett.
Samstag Bing Chaukeli (Schoki Pfannkuchen) und Obstsalat, Zugtickets kaufen und ab zur Terracotta Arme, wo uns eine andere Gruppe internationaler Mitstudies begegnete. Die Tonsoldaten waren in 3 riesigen überdachten Hallen verteilt, sehr viele der Ausgrabungen sind wieder verdeckt um die anfälligen Kunstwerke vor aggressivem Sauerstoff und Zerfall zu schützen. Man konnte erkennen, dass es trotz Nebensaison noch Tourihochburg ist. Die Ausmaße sind gigantisch... die Rückfahrt ging mit dem Bauernbus (wir hatten mal nicht auf den Lonely Plantet gehört) über die mit riesen Schlaglöchern und Matsch versehene Landstraße. Ob der Bus wohl umkippt...? Nachmittags war dann Essen im Muslimischen Viertel angesagt und Bummeln durch die dortigen Märkte und nächtlichen Gässchen. Ein wunderschöner Anblick mit den vielen bunten Farben und verschiedenen Gerüchen, die Verlockung an jeder Ecke etwas zu kaufen und die vielen Dracken die gen Himmel flogen. Abends im Hostel ein bisschen Socializing.
Sonntag war nach einem Swiss Müsli eine Fahrradtour auf der Stadtmauer angesagt. In der Sonne Radelten wir so um die Altstadt und hatten eine wundervolle Aussicht über die alten Viertel. Alles war dabei, Prachtbauten und Abrissbuden...Später gings dann in die Moschee und deren wundervollen Park, wo wir mit einem mutierten Goldfisch unsere Gaude hatten. Das malerische Künstlerviertel im Süden hat uns allen auch sehr gut gefallen, insbesondere die Menschen.
Ausschecken - 18:41 Nachtzug Hardsleeper Xian nach Peking...Montag Morgen Ankunft in Peking...

Mittwoch, 25. März 2009

Exkursion Logistiksystem Flughafen Peking Terminal 3

http://www.youtube.com/watch?v=B-R7U5pkDwo&feature=related%A0%A0

8:45 a.m treffen sich die RWTH Studies am Dong Bei Men - unserem Nordost Tor der Tsinghua Uni für eine Exkursion hinter die Kulissen des High Tech Pekinger Flughafen Terminals 3 - Danke für die Orga Patrick! Im Higer Bus ans Terminal - Sicherheitschecks, Anfertigen von Besucherausweisen...wir sind in China und alles dauert seine Zeit...
Als wir dann mit einem riesen Aufzug in den Untergrund des Flughafens fuhren hatte wir plötzlich einen ganz anderen Eindruck! Ein grandioses Logistik Gepäckfördersystem aus deutscher Hand - Siemens, Beumer...30000-40000 Gepäckstücke werden hier an einem normalen Tag abgefertigt, in der Hochsaison mehr als 50000. 360 Flüge täglich. Conveyor und high speed system vernetzt mit genialer IT - 48 km lang. Die Siemenscars sind für 70kg Kofferlasten ausgelegt. Bei Nationales Flügen wird das Gepäck in 7 Minuten vom Checkin zum Flugzeug transferiert, 20 Minuten dauert das bei internationalen Flügen aufgrund größerer Distanzen, Sicherheitscheks und Zollkontrollen. 3600 cars sind in den Normalzeiten im Einsatz, auf der high speed Strecke zwischen dem Check In und Abflugterminal, 2 km Länge, werden die cars riemengetrieben auf 8m/s beschleunigt. 170 Kameras überwachen alles, 200 Arbeiter im 3 Schichtbetrieb überprüfen und sind auf Instandhaltungs Standby. 2 komplett unabhängige Kontollräume, unzählige Ersatzcars, ein intelligentes System das Cars nur nach Bedarf einsetzt um Energie und Zeit zu sparen...das Daten 24 Stunden auf Standby hat, 6 Monate im backup speichert, das mit einem 10 Punkte Laser Scanner das Gepäch eincheckt, dieses mit barcodierten Cars koppelt, auf die richiten Cars genau zentral befördert durch Bandbeschleunigung...Unglaublich dieses System, einfach genial! Leitern hoch und runter klettern, wie im Klettergarten. Im Kontrollraum wurden wir dann vom Siemens Projektleiter und dessen IT Chef begrüßt, die wir erstmal auf alle genauen technischen Daten durchlöcherten. Das ganze wurde in unglaublichen 18 Monaten aufgebaut, getestet und freigegeben, mit nur 18 Expatriates und Chinesischen Facharbeitskräften die extra dafür in Nürnberg ausgebildet wurden! Und das alles unter dem größten Gebäude der Welt, nur für Olympia 2008!!!

Montag, 23. Februar 2009

FOTOS online!

Fotos gibts mit Klick auf den Titel.

Landkarte mit der Reiseroute:


View Larger Map

Home sweet Home?!? back in Beijing

Schneereste in Peking und verdammt kalt!
Taxi an die Tsinghua Daxue, Waschmaschine ergattern, einschreiben, auspacken, Bilder sortieren...und die anderen back @ Dormitory treffen. Abends bin ich dann auf nem Rock Gig im D22 bei voller Lautstaeke auf dem Sofa eingeschlafen...

Fazit:
Geniale Erfahrungen und Eindruecke!!!

Usere Route wie sie wirklich war:
CHINA
Peking - Harbin - Yabuli - Harbin - Peking (mit Bus und Bahn)
Peking - Hangzhou (Flug) - Huangshan (200 km mit dem Taxi) aufn Berg - Taxi zurueck nach Hangzhou - Guangzhou (Flug)
Guangzhou - Hong Kong (Bahn) - Guangzhou
Guangzhou - Guilin (Flug) - Yangshou (Bus) - Guilin (Bus) - Longji (Minibus) - Longsheng (Bus) - Sanjiang (Höllenbus) - Liping (Bus) - Kaili (Bus) - Langde (Taxi) - Guiyang
Guiyang - Nanning (Flug)

VIETNAM
Nanning mit dem Zug über die Grenze nach Hanoi
innerhalb Vietnam Fortbewegung Bus, lokal Fahrrad, Motorrad, Taxi
Hanoi - Ha Long Bay - Hanoi - Saigon (Flug) - Cu Chi Tunnels - Mui Ne - Nha Trang - Hoi An - Hue - Hanoi
Hanoi - Nanning - Peking


Ein Abschieds SMS an Mami weil wir dachten dass wir eine Busfahrt im Chinesischen Hinterland Nachts im Nebel, am Abgrund, auf der Matschstrasse mit einem heizenden Busfahrer und Minusgrade im Bus nicht ueberleben - wir wissen Deutschland sehr zu schaetzen!!
Sonne, Waerme, Strand und Meer, mehr als 33 Grad und braun geworden
Minus 30 Grad, Eis, Schnee, Eissturm, Kaelte,
Lebensmittelvergiftung und geniales Dim Sum in Hong Kong und unglaublich leckeres Vietnamesisches Essen,
Ein paar Stempel im Pass mehr, ein paar internationle Bekannte mehr, ein paar GB mehr Bilder, ein paar Klamotten mehr, ein paar Euro weniger, ein paar Wochen und Erfahrungen älter....sind wir wieder an der Uni!

Bye bye Vietnam - Hello China!!!

Dann ab in den Schlafbus von Hoi An nach Hue. 5 Stunden...aussteigen, Stadt anschaun, 5 Stunden spaeter gings weiter. Mit Hue, das hochgelobt wurde, konnten wir nicht all zu viel anfangen. Citadelle, Verbotene Stadt...kleine Gaesschen! Essen, telefonieren
Ja - und dann passierte das unfassbare! Ein Anruf aus dem Hotel in Hoi An: Geldbeutel gefunden! Natuerlich ohne Geld, sonst alles drin. Finderlohn 200000 VND (8 €) und dann noch 180000 VND ums nach Peking zu schicken, unglaublich, aber wahr!!
Abends um 17:30 (Bus fuhr aber erst um 18:30 los) gings dann von dort aus weiter nach Hanoi. Der Bus war von einer Sub Company, was veraechtig an China erinnerte, da die ganze Zeit Videos liefen, irgendwas brutales mit Gemetzel und dazu natuerlich volle Droenung Ton und Musik. Oh man!!! Also schlafen war wieder nix! Dann immer wieder Pinkelpausen - 40 Minuten. Ja, morgens um 7:45 waren wir dann ausserhalb Hanois, ziemlich platt und mussten gleich weiter zum naechsten Hotel um unsere Bustickets abzuholen um nach Nanning in China zu kommen, von da aus sind die Fluege billiger. Wir sehnten uns nach Bett und Ruhe, bekamen statt dessen aufdringliche Taxi und Mototrradtaxifahrer, Leute die uns uebers Ohr hauen wollten...kannten uns ja wenigstelns schon ein bisschen aus. Im Hotel noch ne Stunde Zeit, ein bisschen durch die geschaeftige Stadt laufen...und dann aufs Moped, zur Busstation. Wieder warten mit unseren riesen Rucksaecken, von denen wir schon gedacht hatten, dass lang nicht alles reinpasst.
9:30 gings dann los - fast puenktlich zur Abwechslung! Bus voller Chinesen...mit 45 Min. Pause im Schneckentempo zur Grenze, wo alles wieder ewig gedauert hat. Es war schon 14:00, in China 15:00, der Bus haette nur 6 Stunden dauern sollen. Zu Fuss ueber die Grenze, Regen, kalt...wieder lange warten, jetzt in einem chinesischen Bus. Diskussion, diskutieren, diskutieren mit dem Busfahrer dass er uns auf dem Weg am Flughafen rausschmeisst, da wir vorbeifuhren und so vielleicht noch den letzten Flug des Tagen bekommen haetten! NEIN! Natuerlich nicht!!
The Government!!! will punish us!! NOOOO...den Flieger konnten wir uns abschminken! Unsere Stimmung sank weiter, allein bei dem Gadanken noch laenger in der Luft zu haengen...die Chinesen fingen wieder zu spucken und zu rotzen an...oh nein, geliebtes Vietnam!
Busstation ganz ausserhalb in Nanning - raus, ins Taxi, Lonely gezueckt, Hotel gesucht...ins nach Grass riechende Zimmer gegenueber vom Bahnhof - wieder raus! Essen bei McD - eine Schande, aber Chin. wollen wir uns in dieser Gemuetslage nicht antun, ausnahmsweise quick and safe, ohne langes Suchen. Essen..die Stadt sah eigentlich ganz in Ordnung aus, wieder riesen China Dimensionen, aber lange nicht so haesslich wie Guiyang, Baeume, sogar ein Cafe....Walmart
Fluege nochmal abchecken - 10 Uhr Flug nach Peking...und ab in die Falle, am naechsten morgen (21.2.209) mal wieder um 6:00 aufstehen. Ueber E-long konnte wir mit der Kreditkarte ohne dass sie eine Kapie von dieser um vom Pass hatten nicht buchen..also wurde es teurer. 2100 RMB fuer den Flug: nach dem unglaublilch schlechten Wechselkurs 230 € nach Peking!!! Da half alles nichts, da mussten wir durch!
Geliebtes Peking - verdammt kaltes Peking....

Mittwoch, 18. Februar 2009

Hoi An - Sonne, Schneider, Polizei...where is the money?

Der Nachtbus mit Hanh Cafe war ein Erlebnis! 11 Stunden mit 33 anderen Langnasen im Nachtbus um die 450km von Nha Trang nach Hoi An. Die Busbetten sind bis fast liegend nach hintenklappbare Sitze, ziemlich komfortabel fuer oestliche Verhaeltnisse, wenn nicht die Stasse so schlecht gewesen waere, dass man einfach nur umhergebounced ist. Schlafen konnte keiner...
In Hoi An haben wir uns morgens erstmal ein Hotel gesucht, mit mini Pool und Air Conditioning und Fruehstueck - 10 $ pp ist supi. Nebenan haben wir ein tolles Restaurant gefunden die genial kochen, und fuer 2 Euro gabs frische Frui Shakes, Hauptgang und Nachtisch...Wir wollen gar nicht mehr weg hier, so was muessten die Chinesen mal kochen lernen! Papayasalat mit Shripms und Erdnuessen, natuerlich alles frisch zubereitet!
Hoi An ist eine wundervolle Kleinstadt mit genialen einsamen Straenden.
Die Stadt selber, entstanden aus einer Cghinesischen Ansiedlung und den alten Champs, einer Hochkulter, vermixt mit Vietnamesisch hat ihren ganz eigenen Flair. Man kann es schon fast mit Suedeuropa vergleichen, sehr gechillte, freundliche und hilfsbereite Menschen, die Englisch sprechen. Die Architektur erinnert an Spanien und Sueditalien, kleine vertraemte Gaesschen, Fluss, Meer...Ueberall kleine Restaurants in denen es frisch gepresste Saefte, lokale Koestlichkeiten gibt, Eis, Konfisserie, Meeresgetier...alles wir natuerlich frisch zubereitet!
Zudem ist die Stadt bekannt als Scheider und Schumacherstadt! EIn Schneider nach dem anderen, ein Schuster nach dem anderen! Die tollsten Stoffe, Kleider und Schuhe sind hier zu finden, wir wissen gar nicht wohinschauen! Das Portemonnai musste bei diesem Angebot und diesen Preisen, diesen tollen Umsatzungen vor allem ein wenig leiden! Mehr als 500 Schneider Shops in einer Kleinstadt, ueber 50 Schneidereien. Abends wir was in Auftrag geben, am naechsten morgen ist fitting, bei mir sass es bis auf Kleinigkeiten sofort und dann kann man es auch schon abholen!
Heute waren wir in einem wundervollen Laden, der 2 Meter hohe Holtzsegelboote, originalgetreue Modelle verkaufte. Unter anderem war die Endeavour, HMS Victory, Seagull und noch viele andere geschichtstrachtige Schiffe dabei, bis ins kleinste Detail ausgearbeitet...wir hatten eine Doku im BBC gesehen anrueber...
Fuer 4 € PP haben wir uns 2 Motorraeder gemietet und sind damit durchs Land, Wohngebiete und am Strand entlang gefahren. Kinder rannten aus den Haeusern und winkten als sie uns sahen, als wir dann inmitten einer Schar standen und die Eltern von hinten ankamen, schreiende Vaeter haben wir geschaut dass wir Land gewinnen. Die Vegatation war toll: Fluesse, Meer, Palmen, Kiefern am Strand, Kakteen, Bambus, Bananen...alles was das Herz begehrt!
Die See war sehr stuermisch. Die Wellen peitschten gen Strand, ueberrollen uns und in der Daemmerung wurde es so Stuermisch dass man fast nichts mehr sah.
No risk no fun????
Auf dem Rueckweg haben wir dann noch ein paar Einkaeufe erledigt. Mein Mototrad wollte nicht anspringen...rumprobieren mit den Parkwaechtern...und irgendwie kam bei dieser Aktion dann Gregors Geldboerse abhanden. Geld Weg, Perso weg, Student ID, aber am schlimmsten - alle Kreditkarten! Panik!!! Weg abfahren, Polizei die nichts macht, Hotelmitarbeiter haben uns geholfen...ich konnte Kontakt nach Deutschland herstellen...Karten sperren, Geld auf die Master Card transferieren, wegen Limits...dass wir einen Rueckflug bezahlen konnten! Spannend! Danke nochmal!!! Alles nochmal gut gegangen...

Montag, 16. Februar 2009

Nha Trang - Mollorca Vietnams - Valentines Party

Abends kamen wir an, dank Lonely fanden wir auch gleich ein Super Hotel 100m vom Traum Beach entfernt. 14 $ das Zimmer! Zur Staerkung erstmal King Prawns und Penne Arrabiata, Mamaretto Eis und dann ab in den Sailers Club zum Valentines Special. Der Club liegt direkt am Wasser mit Strand, innen 2 Bars, gechillte Atmosphaere...unlgaublich viele Aussis, und auch Deutsche...toller DJ, Rauchkanonen, Lifeband, Games, Dancing...2am Zapfenstreich.

Zur Mama Linhs Bootstour mussten wir heute frueh raus! Warmes Baguette zum Fruehstueck, und etwas uebermuedet gings aufs Boot, mit 10 anderen Aussis. Aquariumsbesichtigung auf einer Insel - Haie, Riesenschildkroeten, die groessten Suesswasserfische, ein riesen Fischsortiment, Korallenriff...anschliessend vom Boot jumpen, riesen frisches Lunch, Vietnamese Style, Schnorcheln an einerm wundervollen Korallenriff in glasklarem Wasser...Weiterfahrt...Floating Bar - free vietnamese wine in rings on the sea, swimming, flating, as much as you like! Der Barkeeper sass in einerm groesserem Ring zum Ausschank. Dazu Lifemusik...anschliessend frisches Obst, chillen auf dem Boot, Strand...und das alles bei 33 Grad, blauem Himmel und Sonnenschein und lustigen Leuten die wir immer kennenlernen.

Abends waren wir auf einem Markt, in einem Einheimischen Restaurant essen. Auf dem eigenen kleinen Grill konnte man sich die Koestlichkeiten selber Brutzeln. Ein Spaziergang durch die Stadt fuehrte an einem Buddhistischen Tempel vorbei, in dem die Menschen beteten, weiter gings durch eine Horde riesiger Fledermaeuse den Berg hinauf zu einer riesigen Buddha Statue, die die Stadt ueberschaut.
33Grad sind schon was schoenes, in der Nacht ist es auch immer noch angenehm warm.

Am naechsten Tag hab ich die Kamera gezückt und bin mit meinem Motorradtaxi Fahrer an die kulturellen Orte gepilgert! Traumwetter...
Pagoden, Buddhistische Tempel, der berühmte sitzende und schlafende Buddha, die Neuogothische Kirche.... Blick über die Stadt und das Meer...
Am Strand noch ein bisschen chillen, den Cats auf dem Wasser zusehen, Gregor einsammeln und ab in den Bus - weiter gehts!

Mui Ne

Von Saigon haben wir den Open Tour Bus nach Mui Ne gebucht, der Lonely sagte immer super Wetter, tolle Straende und Surferspot. Als wir morgens um 1am endlich hundemuede ankamen sahen wir auch gleich den Strand von unserem Thai Hoa Mui Ne Resort. Schlafen unterm Moskitonetz, am naechsten Morgen war ich erstmal ne Runde am Strand Joggen. Der Strand war Menschenleer, voll mit Muscheln und erstreckt sich ueber mehrere Kilometer. Leider waren viele Plastiktueten im Wasser, was uns zur Entscheidung half gleich mittags weiterzufahren. Im Resort wuchsen Ordideen unter Palmen, ich ass Kokosnuss...
Da der Open Tour Bus - nur 42 US Dolloar von Saigon nach Hanoi mit Stops - uns fast 2 Stunden nach angegebener Abfahrt am Strassenrand stehen liess musste ich mich auf die Hinterfuesse stellen um weg zu kommen. 2 Motorbykes kamen und holten uns samt unseren risen Rucksaecken ab, brausten mit 70 kmh der Kueste entlang, dem Bus hinterher. Die erste Station war die falsche...im Endefekt hats geklappt. Allerdings muss man sich hier beim Busfahren darauf einstellen, dass alles sehr lange dauert, Stunden laenger als angegeben.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Immer nach Norden, der Kueste entlang

Unser weiterer Plan steht jetzt.
In den naechsten Tagen werden wir die Kueste entlang immer nach Norden fahren.
Unsere Stops: Mui Ne, Na Thrang, Hoi An, zwischendurch ein bisl ueber Land. Die Fahrerei im Bus bis Hanoi....

Mittwoch, 11. Februar 2009

Miss Saigon...Vietnamesischer Kaffee und Apfelkuchen

Heute Morgen sind wir vom Provinzflughafen in einer Boeing 777 in Hanoi gestartet und ab gings nach Saigon, der heimlichen Hauptstadt Vietnams.
Schwuel warme Temperaturen, Hotel fuer 8 US Dollar pro Nase all incl. Nicht schlecht!
Den Tag ueber haben wir erstmal die Stadt unsicher gemacht. Der amerikanische Einfluss ist unverkennbar, die Stadt ist sehr westlich ausgerichtet, hat aber trotzdem die einheimischen Ecken. Das Leben der Menschen spielt sich genau wie auch in Hanoi auf der Strasse ab - dort wird gegessen, gewerkt, angepriesen, verkauft....und die Motorcycles duessen ueberall herum! Das Allzwecktransprotmittel - kleine Kiddies die uns Hello zurufen, Maedels in High Heals, Arbeiter, Kartrantorte..alles! Manchmal sitzen 4 Leute drauf und die heize trotzdem wie die Wilden um die Ecken. Die Strasse ueberqueren ist jedes Mal aufs Neue ein Nervenkitrel..einfach drauf los...Motorraeder, Autos, Fahrraeder und Menschen...Ampeln sind Leitfaeden, aber rot ist halt auch nur eine Farbe. Es macht unglaublich viel freue wieder etwas rassigere Menschen zu sehen. In den Parks hier treffen sich die Frauen zum Fitnessetraining, die Jungs machen Streetdancing...High life.
Hier wird westlicher gegessen.. der Vietnamesische Kaffee ist unglaublich gut und das Eis, das irgendwie auf Kokosbasis ist, ist auch sehr lecker. Heute haben wir auf einem Markt Vietnamesisch gegessen. Riesenkrabben in Reispapierrolls mit Reis und Gruenzeug, belegtes Baguett mit Fisch und spaeter gabs noch nen Apfelkuchen. Die sollten mal nach Peking auswandern...

Das Nightlife in Saigon ist interessant! Im angesagteste Club hier waren unzaehlige kurz bekleidete Maedelt, die Partymode kommt der UKs gleich, aufallend waren die vielen Schwulen und das es sehr teuer war.

Saigon ist die Rollerstadt schlechthin. Wir liessen uns nicht nehmen und haben zwei Roller gemietet. Bis wir Feuerstuehle mit Fussschaltung hatten...und dann gings auf íns Getuemmel. Unsere Farraderlebnisse von Peking waren eine grosse Hilfe, survial of the fittest ist im Strassenverkehr angesagt. Ein super Erlebnis inmitten Tausender Vietnamesen, die wie Ameisen von ueberall herduesen.

Ha Long Bay (James Bond 007 Felsen)

Von Hanoi huepften wir morgens frueh in den Bus - 3.5 h nach Ha Long Bay und dort aus eins der unzaehligen Touriboote. Ein eigenes Boot war leider nix. Auf dem Weg dorthin passierten wir eine Menge Reisfleder, in denen Menschen mit Wasserbueffeln arbeiteten. Die Felder werden grade wieder neu bestellt, viele werden umgepfluegt, auf anderen wachsen schon wieder kleine Reispflaenzchen im Wasser. Die Farben sind wundervoll, bunte Haeuser, Bananenstauden, ueberall Roller, Menschen...
Die Landschaft war atemberaubend! Ein Sonnenuntergang inmitten der unzaehligen ausgewaschenen Karstfelsen und dann Vollmond! Zwischendurch waren wir noch eine Weile mit Ruderkarft auf dem Wasser unterwegs, mit dem Kayak durch die Felsenlandschaft. Wir haben wundervolle Tropfsteinhoehlen gesehen, Ausmasse von 10000 Quadratmetern....unglaublich!
Da uns Abends auf dem Boot mit den 16 Leuten etwas langweilig wurde beschlossen wir Jungfolk einen fahrbaren Untersatz zu bauen - den Kaptain ueberreden hat nicht geklappt. Wir sammelten die Rettungsreifen, banden sie aneinander und liessen Greg langsam mit Lifejacket ab. Toller Plan, aber der Untersatz aus Plastick, halt keine dt. Wertarbeit, war nicht zum schwimmen gedacht und so blieben wir brav an Board.
An naechsten morgen fuhren wir dann zu den Doerfern auf dem Wasser. An die 6000 Menschen leben in dieser Felsenregion, leben von der Feischerei. Sie haben einefach Boote verbunden und paddeln herum um beispielsweise Lebensmittel, Obst ... zu verkaufen. UK hat sogar ein Schulboot gesponsored. Wir fuhren dann mit einem kleinen Boot weiter durch Wasserhoehlen und Pools die versteckt zwischen den Felsen lagen. Unser Bootsmann verabschiedete sich dann ins Wasser, als wir auf Grund liefen...
Wir hatten tolles Wetter und konnten mal ein bisschen entspannen...
Am naechsten Tag gings dann wieder nach Hanoi zurueck wo wir uns Abends noch mit einer Argenitierin, einem Schotten und ein paar Deutschen trafen. Westler gibts hier zur genuege.

Samstag, 7. Februar 2009

Hanoi - in Vietnam angekommen

Mit dem Nachtzug gings in 12 Stunden im Softsleeper mit 9 Passagieren, 7 Wagons und nem Haufen Personal von Nanning ( China) nach Hanoi. Der Aufenthalt an der Grenze dauerte ewig, unsere Mitreisenden waren ein Amis, paar Chinesen, ein Kanadier und ein Vietnamese.
Ankunft in Hanoi bei Dunkelheit und ohne Hotel, eine sehr unheimliche Strasse, der Bahnhof in der Pampa. Der Chinese bestellte fuer 7 Mann ein Taxi und wir fuhren gen Altstadt. Nach etwas Suchen haben wir schiesslich auch ein Hotel (ohne Fenster) gefunden: 25 USD die Nacht, was hier zur unteren Preiskategorie gehoert...Es sind aber hier in der geliebten Altstadt unweit vom See sehr viele Westler zu sehen..
Zum Fruehstueck gabs bei t-Shirt Temperaturen Franzoesisches Baguett, Butter und Ost! Das schmeckte meinem Bauch wieder!
Nach einer kleinen Verschnaufpause gings ab ins Getuemmel. Ein Einheinmischer sagte 3 Mio. Motorcycles in Hanoi! Die paesen wie die Wilden durch die engen Gassen und Strassen, sonst geht das Leben eher verschlafen und vertraeumt zu. Baeume und Palmen sind in der Altstadt ueberall zwischen den schmalen kleinen engen Haeusern der Franzosen zu finden. Nichts wird restauriert und schimmert in bunten Farben, die Fassaden sind unglaublich schoen. Unten in den Haeuser sind ueberall kleine Laedchen die alles anbieten von fake Klamotten, Schuhen, Lebensmitteln, Friseursalons bis Restaurants und Werkstaetten. Das komplette Leben scheint sich auf der Strasse abzuspielen!
Im Botschaftsviertel fanden wir ein tolles Restaurant, wundervolles Design, eine Oase der Ruhe mit sehr leckerem vietnamesischen Essen. Ein andermal mit vietnamesischer Tischmusik von 3 Maedels und allen moeglichen Spezialitaeten.
Die Menschen scheinen freidenkender zu sein als die Chinesen, modebewusster, vielseitiger...
Die Regierungsgebaeude sind sehr prachtvoll getaltet, meist in Gelbtoenen, alles im Kolonialstil. Ueberall wir Ho Chi Minh, Uncle Ho, abgebildet, sein es auf Statuen oder nur namentlich. Der alte Fuehrer ist unvergessen.

Hoehen und Tiefen bis nach Guiyang

Lebensmittelvergiftung im Hinterland....
Busfahren: 100 km in 8 Stunden - 3 Tage im Bus
Miao-Dorf: Langde
schlechtes Wetter: Endtscheidung Vietnam zu verlaengern

Sonntag, 1. Februar 2009

Reisterrassen in Longsheng - Longji



Wochenende. Reisen ist hier anders als gewohnt. Gestern Abend sind wir mit den 3 Parisern zusammen von Yangshuo zurueck nach Guilin gefahren. Bustickets nach Longsheng haben wir erst fuer den darauffolgenden Morgen bekommen, sodass wir einfach wieder ins Dozycat Hostel gingen. Dort sassen wir dann noch genuetlich zusammen oben auf der Dachterrasse und planten die Fahrt nach Longsheng. Der Hostel Boss hatte einen besseren Plan. Er brachte unsere Tickets zurueck und bestellt fuer den naechsten Morgen einen kleinen Bus sowie ein Hostel mitten in den Feldern. Dauert fuer unsere Verhaeltnisse alles viel zu lange, einfach mal ein paar Fakten auf den Tisch gibts halt hier nicht, aber die Infos waren genial und wie haetten sonst eine ewige Anfahrt gahabt und diesen wundervollen Ort nie gefunden. Morgens gabs dann Reiskuchen und Western Breakfast...aber die Fahrt dorthin war weniger lustig. mit 5 Chinesen zu 13 Mann im China Kleinbus, eine Frau musste sich uebergeben, uns war auch allen danach. Serpentinestrassen, tiefe Abhaenge ohne Leitplanken und ein Fahrer der einfach nur auf die Tube drueckte, ob Kurve oder nicht. Das ganze neg zusammengequetscht, knackenden Achsen....nix fuer Ingenieure, aber wir kamen etwas blass aber heil an!
Nach Wegeszoll und natuerlich wieder Eintritt emfiengen und eine Horde traditionell gekleiderter Frauen mit Gepaeck Tragekoerben auf einem Parkplatz. Ab da hiess es Fussmarch mit unserenm ganren gepaeck - bei mir etwas mehr als 20km - die Berge empor zu unserer Herberge.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Inlandsetappe Guilin nach Guiyang

Am spaeten Abend Ankunft in Guilin. Am Guangzhouer Flughafen hatten wie ueber China Southern direkt einen Flughafen Shutte zu unseren Hostel klargemacht, um unsere speate Ankunft auf dem Land so unkomlipert wie moeglich zu gestalten. Und als wir ankamen waren wir auch heilfroh! Sehr turbulenter Flug, Nebel, noch schlechteres Wetter - unsere Stimmung war am Boden. Wir wollten eigentlich nur noch Palmen uns Sonne, nach diesen unerwarteten, dauerhaften tiefen Temperaturen. Ewiges warten auf Gepaeck, wir als einzige Langnasen auf einem richtigen Provinzflughafen, nur Schriftzeichen. Der Abholdienst wartete bereits und wir konnten in einem Minibus direkt los, natuerlich alles chinesisch. Nach zweimaligen telefonieren und umherirren fanden sie unser Hostel auch schliesslich - was hatte ich da bloss ausgesucht! Im Hostel stieg dann die Party - ein ustiges israelisches Paerchen, die Betreiber und ein Haufen lustiger Chinesen veranstalteten erstmal eine Fotosession mit uns. Dann gabs Chicken wings in Cola Sauce, heissen Tee...die Tuer nach draussen war natuerlich sperrweit offen, auch wenn die frohren ohne Ende! Irgendwann hiess es dann ab in die Koje - geraeumige Stockbetten im Dozycat und irgendwann wurde mir auch im Schlafsack warm! Am naechsten Morgen dann die Ueberraschung! Das Hostel lag direkt am Fusse eines Karstfelsens, inmitten der traumhaften Karstlandschaft! Geniale Lage ohne Stadtfeeling! Nach Western Breakfast (Chin. Wurst..hihi), Kartencheck und Anregungen aus dem Lonely Planet dann die Entscheidung - eine Stunde Busfahrt nach Yangshuo! Taxi zur Busstation finden, Ticket kaufen, Bus finden!!...in Yangshuo angekommen: Bamboo House finden, und das mit drei hungrigen Jungs...ohoh! Jetzt leben wir genial komfortabel, sogar mit Badewanne mitten in der Altstadt. Wir sind hin und weg von der vertraeumten Landschaft, Wasser, Karstfelsen und kleien urige Haeusen und Einkaufsstrassen, keine Spur mehr von der Grossstadt! Seltsamerweise gibt es hier unzaehlige sehr preiswerte Moeglichkeiten westlich essen zu gehen, muss wohl an den Touriattraktionen liegen, es sind trotz der Abgeschiedenheit einige eher seltsame Langnasen hier. Lokale Spazialiteaten wie Austern und Schnecken neben einem leckeren Steak konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen, die Jungs genossen Spaghetti, Steak und Burger - eher unchinesisch! Sonst schlenderten wir durch die engen Gaesschen, schauten einem Kororanfischer bei der Arbeit zu...und grade checken die Jungs das Nachtleben aus.

http://en.wikipedia.org/wiki/Yangshuo
Hier ein kleiner Vorgeschmack! Nach Fruehstueck in unserem "Stammlokal"- frisch gepresster O-Saft, Kaffe, Broetche, Spiegelei und Muesli schwebten wir schon auf Wolke sieben! So was sollten sie in der Mensa in der Tsinghua zaubern! Strahlend blauer Himmel... und 4 super Mountainbikes warteten auf uns um durch die Pampa zu paesen. Es war allerdings eine Herausforderung vo Yangshuo aus unseren Weg zu finde. Zuerst gings mit ein paar Franzosen zur Butterfly Cage, wo wir direkt mit de Eintrittspreis reingelegt wurden. Fake Tropfsteine, Musik, bunte Beleuchtung und draussen eine Buecke, ein kleier Wasserfall, kuenstlich aneleger Park, eine Fuehrerin die der Chinese Gruppe mit Laufsprechern ohrenbetaeubend Dings "erzeahlte". China halt....Danach gings in lahmem Tempo der Hauptstrasse entlang - ueberladene LKWs, Motoraeder mit 3 oder 4 Mann besetzt und unzaehlige Buse. Die komplette Strasse war eine Allee, immer wieder Strassenhaendeler die Pomelos und Bananen verkauften, ansonsten
Baumschule und reseige Orangenplatagen inmiten der Karstlandschaft. Flosse konnten gemieter werden um sich eine Stunde lang Fluss abwaerts fahren zu lassen. Eine reine Touri Abzocke, 1000 Chin. die Blumenkraenze oder sonstigen verkaufe vollen, Hello riefen... man fuehlt sich halt immer beobachtet und als Star. wir trafen 3 Radelnde Amis die uns den Weg von der Hauptstrasse weg zeigten, um den Moo Mountain herum, einem Berg mit einem Loch in er Mitte. in Dragon Village pausierten wir kurz an einem Inn ud wurden direkt vo einem Canadier gefragt ob wir von der RWTH waeren - scary! Er arbeitet in China. Was einem hier so alles passiert...irgendwie fanden wir dann unseren Weg...quer durch die Doerfer, kleine Weglein und Pfade inmitten einer traumhafte Landschaft und das bei Sonnenschein! Ich konnte mich nicht sattsehen an Wasserbueffeln, kaempfenden Bullen, kleinen Ferkeln, Katzen, Huehnern (in dem Dorf haben wir einer Life-schlachtung zugesehen, koscher..)...kleinen Kindern, Alten Menschen....Karten spielende alte Maenner, das komplette Dorfleben, in den kleinen Behausungen war allerdings sehr oft ei laufender Fernseher zu sehen, Strom war vorhanden. Ein deutsches Paerchen hatte einen platten Reife, mitten in der Pampa...Die Vegetatio hier ist unglaublich ueppig! Palmen, Bambus, riesige Reisfelder entlang des Flusses, Organgenplantagen, Oleander, Pomelo-Heine...und sehr viele andere exotische Pflanzen.
Kulinarisch liessen wir es uns nach der Radtour auch gut gehen! Tuna Salad, Beer Fish, die lokale Spazialitaet, Gemuese, Fries und ein Radler! Und jetzt ermal, nach ein bissche Stadtbummel, Pub und kennenleren von mehr Reisenden, eine heisse Badewanne.

Samstag, 24. Januar 2009

Hong Kong ueber Chinesisch Neujahr - London in China

Ein reines Abenteure unser Hostel zu finden, inmitten eines Marktes in der Nathan Road im Kowloon Viertel. In diesem geschaeftigen Viertel sind unglaublich viele kleine Laeden neben Luxushotels und vielen blinkenden Leuchtreklamen. Eigentlich unvorstellbar fuer uns. Der Markt wird hauptsaechlich von Indern und Pakistanis unterhalten, mit Englisch kommt man sehr gut durch, Kantonesisch ist so verschieden zu Mandarin, dass wir es eigentlich nicht verstehen keonnen, ausserdem werden die alten Schriftzeichen verwendet. Die Bevoelkerung ist gegenueber Auslaendern sehr offen, wir hoeren sehr viel Englisch und Deutsch, alle Hautfarben sind vertreten...aber ich fuehle mich doch unter Chinesen viel sicherer als als in diesem pakistani Markt hier.
Leider hatten wir hier durchgaengig 12 bis 15 Grad und Wolken, sodass wir keine Stadtfahrt unternommen haben. Nichts destotrotz haben wir eine Menge gesehen! Viktoria Peak, von dort aus hat man einen grandiosen Ausblick ueber die Stadt, die Hochhaeuser, Inseln, den Urwald und das Meer...Das Nachtleben konnten wir nicht auskosten, Chinesisch Neujahr ist wie Weihnachten in Europa, feiern mit der Familie zu Hause und tote Hose in der Stadt. Viele Geschaefte sind geschlossen. Dafuer haben wir toll Italienisch gegessen in SoHo, einem urigen Viertel auf HK Island und dort einige nette Hongkongnesen kennengelernt, mit denen wir gestern Abend die Neujahrsparde zum Jahr des Ochsen anschauten. Morgen frueh sind wir zum Dim Sum, lokale Spezialitaeten eingeladen und anschliessend werden wir uns zurueck auf den Weg nach Guangzhou machen, um von dort aus nach Guilin zu fliegen, den Beginn unsere Inlandsetappe. Ein Philipino Women Festival, Chinesische Maerkte, westliche Hochhaeuser, Cafes, kleine Chinesische Essensstaedchen, sogar einen Doenerladen gabs...Alles lebt und harmoniert irgendwie auf engstem Raum.
Hong Kong ist wie London in China - teuer verglichen mit dem Festland, frei, die meisten sprechen Englisch, Linksverkehr, tolle rote komfortable Taxis, Strassenbahn und U-Bahn, und alle Shoppingmoeglichkeiten die man sich vorstellen kann. Eine tropische Kopie von London: Madame Tousands,Harvey Nikols, alle grossen Modemarken, alle Fastfood Ketten, Doppeldeckerbusse, freie Presse und internationale Zeitungen...Disneyland..alles was das Herz begehrt. Vieles erinnert an die Kolonialzeit, die meisten Gebaeude mussten aber leider den Hochhaeusern weichen, sodass kein altes Stadtbild mehr vorhanden ist wie beispielsweise im ehemals portugisischen Macao. Ein kleines Konsumvoelkchen das mit neuen schnellen Autos die Serpentinen die Berge hochfaehrt. Heute wollte ich einen Tempel besichtigen, der aber voellig ueberfuellt war - Neujahrs Vorhersehungen zum Ochsenjahr sind wichtig vor einem Feurwerk der Superlative vor der Hong Konger Skyline, grandios! Nur ein Boot ging auch in Flammen auf...Nachdem wir uns Abends noch mit einer chinesischen Tsinghua Studentin getroffen hatten hiess es am Morgen wieder packen, auschecken und unseren Hongkongnesen Rob treffen! Lustiger Typ, er konnte sogar deutsch, da er ein Jahr in Hannover studiert hatte. Er fuehrte uns in einen weiteren mysterioesen Hinterhof, von dorf ging es Treppen empor, es hingen ploetlich all moeglichen Urkunden an der Wand und wir waren angekommen. Ein tolles Dim Sum Restaurant erwartete uns, keine billiger Thailaender oder Pakisani, was wir zuvor versucht hatten. Geniale Snacks mit Seafood, Rind, Schwein, Reis...suess und scharf, einfach genial! Danach dann noch schnell einen Kaffee, Moskito - Deet fuer Vietnam kaufen nd ab in den Zug.

Huangshan und Hangzhou - Schweiz in China

Flug CA1551 von Peking nach Huangshan gecanceled...Uebernachten im Hotel in Peking, am naechsten Morgen dann Flug ergattert nach Huangzhou, 4:30 am aufsehen, zum Flughafen, am Ziel ins Taxi und zum Busbahnhof. Da jegliche Busse des Tages ausgebucht waren, hiess es 269km Taxifahrt nach 4 Stunden Schlaf! Wir durchquerten auf einer genial ausgebauten Autobahn mit vielen Blitzern und 110 kmh die der Scheiz aehnelnden Landschaft. Die Gegend scheint reich und fruchtbar zu sein, huegelig, mit Teeanbau und Landwirtschaft. Alles terrassiert...und dann die ploetzlich ein lautes Holpern, ein paltter Reifen! Ja, wie Gluecksstraehne verfolgte uns wirklich. 4 Aachener Ingenieure standen dann mit Haenden in den Hosentaschen hinter dem Chinesischen Fahrer und erklaerten ihm, wie das Reifenwechseln funktioniert. Rad falschrum drauf, Muttern auch, ohohoh! Und dann war es endlich soweit, nach vielen Serpentinen, Bambusaeldern und einer Wundervollen Pflanzenwelt sahen wir die Berg und Felsen um den Huang Shan, den Gelben Berg. Ehrfurchtsvoll, majestaetisch, wundervoll!
16:30 letzte Seilbahn nach oben, die haben wir auf 10 Minuten noch gemacht...10 Minuten auf 1500 km, das mussten wir erstmal verdauen! Also kamen wir in der Daemmerung schliesslich mit viel Glueck an unserem Ziel an! Zwar war das Hotel mit 2 Stockbetten voellig verschimmelt und durchnaesst, thanks an meinen Schlafsack...aber alleine der Blick am Abend lohnte sich. So ein Berg! Abends machten wir dann schon um 8:30 das Licht aus, wir waren viel zu KO. Um 4:30 am hiess es dann schon wieder raus aus den Schlafsack, aber es war noch kaelter als am Abend. Als wir mit unseren Rucksaecken draussen standen, wussten wir auch warum. Es hatte nicht geschneit, sondern der ganze Nebel war an den Baemen und ueberall festgefrohren. Ein unglaublicher Anblick und eisig kalt. Gefuehlt war die Temperatur durch den starken Winde tiefer als in Harbin. Dick eingemummt frohren wir unglaublich, und stapften mit unsren Trunschuhen zum Gipfel. Die Treppen waren unglaublich glatt und vereist, sodass wir uns ab und zu hinsetzten und froh waren ein Hostel zum aufwaermen fanden. Dort lief uns direkt ein ebenfalls reisender Aachener Chinese ueber den Weg, unglaublich! Die Aussicht war unglaublich, verbunden mit dem Schnee und wir freuten uns auch, als endlich der Nebel aufriss und wir die Umgebung sehen konnten. Um 9 machten wir uns auf den Weg gen Abstieg was schon fast lebendsgefaehrlich war durch die vereisten Treppenstufen. Mit der im Wind schwankenden Oesterreichischen Seilbahn gings wieder ins Tal. Schnatternd warteten wir auf unseren Taxifahrer vom Vortag der uns dann kurz vor 11 abholten um wieder zurueck nach Hangzhou zu kommen. 530 km Taxifahrt fuer 1800 RMB, unglaublich! Gegenueber dem ersten Flug hatten wir sogar noch Geld gespart. In Hangzhou hatten wir ein tolles Hostel 2 Minuten vom West Lake entfernt mitten in der Stadt. Gepaeck abladen, ab auf die Fahrraeder vom Hostel und was zu essen suchen. Von da aus radelten wir auf einen die wundervoll gruene und saubere Stadt ueberschauenden Huegel, besichtigten eine Pagode und schlenderten anschliessend durch die Altstadt. In der Song Dynastie war Hangzhou die groesste Stadt Chinas, Handelszentrum und das hat sich auch im Flair der Stadt niedergeschlagen. Am Wasser unter den Palmen war es wie im Tessin. Der alte Mark hatte alles, kleine Laedchen mit traditionellen Speisen, Kleidung, Schmuck, Ginseng und Tee...Abends gings dann noch in einen Club, als einziges weisses Maedel iss man schon eine Attraktion, die armen Movie Stars! Ich war froh, dass keine Kameras erlaubt waren. Nach ein paar wenigen Stuedchen Schalf war ich auch endlich nicht mehr eingefrohren vo Berg. Dann hiess es schon wieder aufstehen, das beste Fuehstueck seit China essen, der Koch stand extra wegen uns um 5 in der Kueche fuer Kaffee, Toast, Marmelade, Kaese, Spiegelei und Fruecktejoghurt! Flughafen, einchecken, 8 am Flug nach Guangzhou und von dort auf mit dem Zug 2 Stunden nach Hong Kong, unser naechstes Reiseziel. Die Fahrtkarte kostete 169 RMB, unglaublich teuer, wohl um die Chinesen an der Einreise nach HK zu hindern, was selbst auch viel teurer ist als China, aber auch viel viel mehr Auslaender mit sich bringt.
Ein paar andere Komments zu unserer Reise gibts auch unter http://www.derfidi.blogspot.com/

Harbin und Yabuli - Eisige Kaelte

3 Maedels und 3 Jungs auf dem Weg im hardseater Zug von Peking nach Harbin. Im Schnellzug verbrachten wir am 17.1. 8 Stunden, ueber 1000 km und hatten Spaesschen mit neugierigen kleinen Kindern und anderen Chinesen, die uns mit getrocknetem Fisch fuettern wollten oder Geschichten auf chinesisch erzaehlten. Durch die Chinesische Neujahrswoche sind momentan die Zuege voellig ausgebucht, alle Leute zu ihren Familien nach Hause unterwegs um gemeinsam mit diesen zu feiern. Ganz China reist.
Am 18.1. schlossen wir uns dann unserer chinesischen Reisetruppe an - einen Fehler den wir so schnell nicht mehr machen werden, aber ohne dieses chin. Reisebuero haetten wir fast keine Moeglichkeit gehabt spontan noch in die Kaelte zu fahren. Mit Buspanne, einer gescheiterten Reparatur in Harbins Hinterhoefen - die Bremsen waren kaputt, mussten wir schliesslich den Bus wechseln. Ganz mulmig war uns in dem Bus voller Chinesen nicht, wir verstanden ja fast nichts von den Ansagen des zappeligen Reiseleiters der ohne Punkt und Komma zu reden schien. Zum Glueck sprach mich Jimmy an, ein Pilot aus dem Sueden der mit seiner kleinen Tochter unterwegs war. Die Stadt war grauenvoll, eisige, unvorstellbar schmutzige verdreckte Strassen, gestreut wird mit Asche, alles ist schwarz, heruntergekommen, baufaellig...man kann es kaum in Worte fassen, wir waren entsetzt wie man so leben kann. Die Resiegruppe machte uns viel Stress, aber unsere ganze Wut im Bauch wandelte sich in Angst, als wir auf dem Weg Yabuli zum Skifahren eine riesen Massenkarambulage sahen. Busse, Laster (Gefahrentransport) und PKWs waren kurz von unserer Ankunft ineinander gerauscht. Der Busfahrer fiel im Vorbeifahren tot aus dem Auto, ein grausiger Anblick - unser Entschluss stand, dann auf eigene Faust irdendwie mit dem Zug zurueckzufahren. Nach 6 Studen Fahrt kamen wir schliesslich an. Hotel nach Chinesischen Verhaeltnissen voellig ueberteuert, das Essen, es gab zu jeder Mahlzeit das gleiche seltsame Gemix und schmeckte noch nicht mal Jimmy und seiner Tochter...Ja und das Skifahren, das so tol angekuendigt war, war ein Katzenbuckel hinunterbrausen auf Fasstauben, uralten Skiern, zu Fuss war man schneller oben. Nichts destotrotz machten wir uns noch einen schoenen Tag. Ich brachte einer Komilitonin Skifahren bei und Abends spielten wir mit Jimmy und seiner Tochter Karten. Am naechsten Tag hiess es frueh aufstehen, wir hatten verhandelt in Yabuli Ski zu fahren, auf einem Super Universadegelaende. Oesterreichische Liftanlagen..aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Bedingt durch einen heftigen Schneesturm waren die Lifte gesperrt...wir konnten nicht fahren! NEIN! Am Mittag brachte ich noch meiner chin. Schwester Skifahren bei, die Kleine war richtig suess. Abend, nach Schnee schippen mit dem Ochen gings dann u.a. mit Jimmy und der kleinen nach Harbin im Zug zurueck, wo wir Abends dann das Ice and Snow Festival angeschaut haben. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, ein Gebaeude, ein Kunstwerk nach dem anderen, riesig, beindruckend, wundervoll! Alles aus Eis oder Schnee!!
Am naechsten Tag trafen wir eine Chinesin, und fuhren mit ihr zum Tigerpark. Ab in den Touribus, davor kauften wir noch ein lebendiges Schaf zur Raubtierfuetterung...und fuehren in den Park. 10 Meter im Bus von der Fuetterung entfernt, ich war froh um den Bus mit Gittern! Wurndervolle Tiere, jagdlustig, hungrig...und sooooo viele, bestimmt 200 oder mehr! Ein paar Jaguars haben es mir gesonders angetan. Mittags, gingen wir dann echt urig chinesisch essen, Hotpot auf andere Art, eine Tour durch die Altstadt, wundervoll, alt Russisch...Kathedrale, alles in der eisigen Kaelte. Abends gings dann mit dem Schlafzug zurueck nach Peking, umpacken, aus dem Wohnheim auschecken und ab in den Sueden....

Dienstag, 13. Januar 2009

Reisefieber!!!

Reiseapotheke gepackt? Malaria und Kohletabletten, Einwegspritzen, Mückennetz, Verbände....wos uns hinverschlägt?
vom 17.Januar bis zum 21.Februar 2009 bin ich duch China und Vietnam unterwegs. Der grobe Plan sieht folgendermaßen aus:

17.1.-21.1. Harbin: Skifahren Yabuli, Eisfest, Tigerpark
21.1. von Peking nach Huangshan
22.1. Bergbesteigung Huangshan
23.1. Hangzhou zurück
24.1. nach Guangzhou dann nach Hongkong
25.1.- 27.1. HongKong, Macao (Chinesisches Neujahr)
28.1. nach Guilin
29.1.-6.2. Karstlandschaften, Brücke, Miao Dörfer…
6.2. Guiyang nach Nanning
7.2.-14.2. Vietnam - Hanoi, Ha Long Bay…
15.2. Nanning nach Chengdu
16.2.-21.2. Provinz Sichuan
21.2. Chengdu nach Peking

Eine Reise in den verschiedensten Klimazonen, unsere Rucksäcke als ständige Begleiter: zu sechst, zu viert und zu zweit, je nach Etappe. Gepäckoptimierung ist grade das Thema, was brauchen wir wo! -30 Grad in Harbin und bis zu 25 Grad in Vietnam. Bei der Wahl unserer Fortbewegungsmittel mussten wir aufgrund des Chinesischen Neujahrsfestes einige Einschränkungen machen- ganz China reist und Zugtickets sind beinahe ein Ding der Unmöglichkeit, oder aber laut unserer Professoren: in einen Wagen für 100 Mann werden 200 gepfärcht, auf die Toilette zu gehen sollte man tunlichst nicht oder eben mind. eine Stunde vorher planen...Die großen Strecken werden per Luftweg erledigt, die anderen möchten wir zu Fuß, mit Zug, Bus und Taxen bewältigen. Die Nächte werde wir in Hostels verbringen, mit denen wir bisweilen in China ehr gute Erfahrungen gemacht haben. Die Gelegenheit mal was in den Blog zu schreiben, wird sich sicher auch finden. Bezüglich e-mails werde ich nur die hier im blog genannte Addy abrufen können.
Gerade sind wir alle noch ziehmlich mit der Uni sowie der Reiseplanung beschäftigt und freuen uns schon riesig auf diese spannende Reise, jeden Tag an einem anderen Ort und nicht so behütet wie an der Uni. Auf dieser Studienreise werden wir hoffentlich das echte China besser kennen und verstehen lernen!