Donnerstag, 12. November 2009

Andorra das Shoppingparadis

http://www.andorrasite.com/

Geschäftsreise nach HH

2 Tage Deutschland

TLS - Brüssel - HH
Finkenwerder - TLS

Ganz schön LEAN....

Barcelona

http://de.wikipedia.org/wiki/Barcelona

Pyrenäen - Pic du Rhule

http://www.asptt.com/actualites/asptt-montauban_c122/randonnee-pedestre-en-montagne_a93/pic-du-rhule-2783m_n15341/

Albi und Rodez

http://de.wikipedia.org/wiki/Albi

http://de.wikipedia.org/wiki/Rodez

Montpellier

http://de.wikipedia.org/wiki/Montpellier

Leucate Segeln und Narbonne Plage

Narbonne Plage eignet sich wunderbar zum *chillen* vom Arbeitsleben in TLS - man ist schnell da und der dortige Campingplatz (Roserai) ist wirklich zu empfehlen, zumal er direkt am Meer liegt mit Surf und Segelstation ums Eck! Auf dem Mittelmeer mit nem Hoby Cat hat schon was für sich...

Leucate liegt am Mittelmeer ganz im Süden Frankreichs, auch bekannt als das Surferparadies.
morgens sollte man sich am hafen ein frisches Austern und Muschelnfrühstück gönnen - Huîtres et Moules - so frisch, lebendig und quietschfidel gibts die selten wieder. Man suche sich einfach das aus den Wasserbecken aus, was man verzehren möchte - die Tierchen werden dann geknackt, mit Zitrone und Toast auf dem Tablett serviert und in der Sonne verziert. Man einer ziert sich halt ein bisschen, wenn die Tierchen bei Zitronenkontakt ein bissl zusammenzucken. Schmeckt aber sehr lecker!
Nach der frischen Stärkung dann aber ab aufs Wasser im Etang. In der französischen Surf- und Segelschule Voiles bekoamen wir sogar bei 90 km/h Wind noch Cats! Genialo - zu fünft auf 2 Cats verteils hieß es dann Verfolgungsjagd, so hart am Wind wie möglich - wer halt bloß das meiste aus dem Boot ohne zu viel Wasserkontakt! Nach ein paar Stunden war uns in unseren Neoprenanzügen allmählich etwas frisch, das Grinsen ins Gesicht gefrohren und alle unglaublich happy!!! Zum Aufwäremen hieß es dann nochmal ins Mittelmeer springen, Lenkdrachen steigen, Beachball, chillen, wieder Huites, ein Besuch von Daheim.... und dann sein 3 Gängemenü avex du Vin....delicieux...
In der Deutschen Segelschule gibts nut 2 Cats auszuleihen, die Ausrüstung ist älter, der Verleiher vorsichtiger aber der Wasserbereich etwas größer....

http://de.wikipedia.org/wiki/Leucate

Sonntag, 27. September 2009

Bordeaux , Saint Emilion, Dune du Pyla

Bordeaux ist mit 230000 Einwohnern eine charmante alte Universitätsstadt und zugleich politisches, wirtschaftliches und geistiges Zentrum des Südwesten Frankreichs.
Eine grandiose Uferpromenade der Garonne, Wasserspiele, kleine Gässchen, leckeres Essen, Kultur und Wein malten uns ein Grinsen ins Gesicht.
Als dann meine Handtasche mitsamt Kamera, Geldböse, Papieren....geklaut wurde und wir von der französischen Polizei erst beschimpft wurden und durch die halbe Stadt zur Polizeistationen rennen mussten, betrachteten wir manches nüchterner. *Un petit café s'il vous plaît* - einer der Praktikantenkollegen versuchte den Polizisten hinter der Rezeption etwas aufzuheitern....als dieser nicht reagierte *et un pain chocolat...* Das Einzelverhör auf französisch war anstrengend, aber der Beamte war im Endefekt doch ganz nett. Jetzt war uns auf jeden Fall allen bewusst was Klauen in Südfrankreich bedeutet und auf die Wertsachen wird von nun an besser aufgepasst!
Ansonsten ist Bordeaux eine wundervolle Stadt und wir hatten ein tolles Hostel - ein hoch auf das "Vierer Matrazenlager"!

http://de.wikipedia.org/wiki/Bordeaux



Saint Emilion, nordöstlich von Bordeaux gelegen, was ich bislang nur aus dem Weinkeller kannte, steht zudem auch auf der Liste des Unesco Weltkulturerbes.
"Schon zur Zeit der römischen Herrschaft wurde in Saint-Émilion Wein angebaut. Selbst der Dichter Ausonius, nach dem auch Château Ausone benannt ist, betätigte sich dort als Winzer. Die Stadt selbst in ihrer jetzigen Lage und Form wurde im 8. Jahrhundert von einem Eremiten gleichen Namens gegründet.

Saint-Émilion war eine wichtige Etappe für Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Historisch bedeutend ist eine noch erhaltene Felsenkirche, die ganz aus dem Kalkstein herausgehauen wurde. Heute sind in der Region Saint-Émilion ca. 5200 ha mit Reben bestockt, die auf ca. 1000 Weinbauern verteilt sind." (wiki)

Wir hatten sogar die Möglichkeit nach eine ganz kleines Weingut zu besichtigen, in dessen Cave jährlich nur 9000 Flaschen exklusiven Rotweins produziert werden. Der jenge Wein hat auch einen stolzen Preis von 35€, alte wandern auch schnell in den vierstelligen Bereich. Anschließend vernaschten wir Feigen frisch vom Baum in den Weinbergen und blödelten in der Sonne, genossen Ruhe und eine grandiose Aussicht, die sich mit dem privat Schlüssel des Kirchturms aus noch 100 mal besser erwies! Man konnte einfach alles ringsrum überblicken - ein Chateau am anderen! Nach einem Spaziergang durch das kleine Städtchen, die autolosen Gassen mit den kleinen Lädchen folgte eine ausgiebige Weinprobe im Weinladen meines Airbus Kollgens - merci encore! Formidable - wir durften sogar einen 1986 roten verkosten, ein ziemlich guter Jahrgang.

http://de.wikipedia.org/wiki/Saint-Emilion


Damit einem nicht langweilig wird gehört zu Wein und sehr guter französischer Küche (Fondant!!!) auch immer ein wenig Abenteuer, Bewegung und Sport. Unser Ziel hieß Dune du Pyla!

"Die Dune du Pyla (auch Grande Dune du Pyla oder Dune du Pilat) an der Atlantikküste bei Arcachon (Frankreich) ist die größte Düne Europas. Sie hat einen Nord-Süd-Verlauf und ist bis zu 117 Meter hoch, 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang (geschätztes Volumen 60 Millionen Kubikmeter) und liegt an der Meeresöffnung des Bassin d’Arcachon, südlich des Städtchens Arcachon und des Vorortes Pyla sur Mer, gegenüber von Cap Ferret. Auf der Westseite (zum Meer) hat sie eine Steigung von zwischen 5° und 20°, die Ostseite fällt stark ab (30° bis 40°)." (wiki)

Mit einem riesen Frühstück im Gepäck hieß es bergauf durch die steile Sandflanke! Oben angekommen wussten wir die Strapaze zu schätzen, denn der Ausblick ist einfach genial. Meer, Segelboote, Jetski auf dem Wasser, Paraglider.... was das Herz begehrt - im Sand liegen und einen frischen O-Saft trinken...irgendwann hieß es dann an den Händen nehmen, Badesachen an und dann auf einen Streich die ganze Düne bis zum Wasser runterlaufen. Das Anhalten endete in Purzelbäumen, da die Düne wirklich abartig steil ist. Super spaßig wars dann natürlich auch in das rauhe Nass und die tobenden Wellen des Atlantik zu springen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Dune_du_Pyla





Hochwasser in unserem Toulouser Domizil

Nach einem wundervollen sonnigen Tag mit dunkelblauem Himmel in Toulouse blitzte und donnerte es gleichzeitig zu Deutschlands Wahlergebnissen. It was raining cats and dogs wie die Engländer sagen würden und promt standen auch die Zimmer meiner Mitbewohner unter Wasser. 3cm Wassertiefe im Zimmer - Tropfsteinhöhle.
Mal sehen ob die A380 Halle - mein Arbeitsplatz hat den direkten Blick auf den Erstzusammenbau des Riesenvogels - den Wassermassen standgehalten hat...

Samstag, 5. September 2009

Cirque de Gavernie

Wasserfall in den Pyrenäen

http://www.giebworld.de/homepage/pyrenaen/wandertip.htm

Sonntag, 16. August 2009

Bonjour Toulouse

Nach fast 1200 km Autofahrt bin ich gestern Mittag etwas KO in Toulouse eingetroffen. Nach kurzem Unterzeichnen des Mietvertrages war ich gleich mit 5 anderen dt. Airbuslern in der Toulouser Sonne schwimmen und anschliessend in der Stadt. Die Altstadt ist unglaublich schoen, wovon ich mich heute auch nochmal ueberzeugen konnte.

Morgen faengt die Arbeit bei Airbus an.
Leider habe ich kein Internet zu Hause, sitze auch grade im Internet Cafe und versuche mich an die etwas andere franzoesische Tastatur zu gewoehnen wo alle Buchstaben voellig vertauscht sind.

Wenn man von mir nicht hoert no worries...

Toulouser Sommergruesse um die Welt.


http://de.wikipedia.org/wiki/Toulouse
http://www.de.toulouse-tourisme.com/accueil/index_deu.php

Sonntag, 19. Juli 2009

Kurzfilm Study in Beijing - Tsinghua University

Der angekündigte Werbefilm zur Tsinghua University steht jetzt über iTunes und die RWTH zum Download bereit.
http://deimos3.apple.com/WebObjects/Core.woa/Browse/rwth-aachen.de.1818487833
Hier wird ein kurzer Einblick über unser Leben auf dem Campus gegeben.
Viel Spaß!

Sonntag, 12. Juli 2009

Bye Bye Beijing

Ein kurzes Lebeszeichen. Am 9.7.2009 kurz vor Mitternacht hieß es bye bye Beijing, 38 Grad und Sonnenschein.
10.7.2009 hello Düsseldorf, Regen und Kälte!

Sonntag, 3. Mai 2009

1. bis 3. Mai - "Urlaub in Peking" - Verbotene Stadt, Himmelstempel, Kultur, Chinesische Mauer Jiankou - Mutianyu

Zu den FOTOS

Besuch! Bei Nieslregen sahen der Tainanmen und auch die verbotene Stadt ganz anders aus - unzählige Chinesen, die den Locations mit ihren buten Regenschirmen einen ganz andren Flair verpassten. Leuchten Farben bekamen wir stäter auch durch die Sonne, den riesigen Menschenmassen der Mai week konnten wir durch den Aufstief auf den Jingshan Park ein wenig entfliehen und den Blick über die Stadt genießen. Abends gings dann mit einem ganzen Pulk Aachenern in ein Japanisches Restaurant wo uns für einen stattlichen Preis wohlgemerkt ein einfach geniales Essen vor unseren Augen bei all you can eat and drink zubereitet wurde. Sushi, Austern, Garnelen, Steak, ...Gemüse, Nachtisch...und das ganze auf Rotwein, vor der Nase von 2 Köchen zubereitet - ein Augen- und Gaumenschmaus zugleich.

Am nächsten Tag musste ich meinen Uni Pflichten etwas folgen, Vorräte einkaufen und mich auf den Weg ins Krankenhaus machen, die Schweinegrippe ist nun auch hierzulande zu finden...
Mittags wurden wir dann vom Feiji Shifu (Fahrer) abgeholte um nach Jiankou zu fahren - danke Jörn nochmal. Nach Stau kamen wird erst nach 4 Stunden am Zielort bei Sonnenuntergang an, den veranschlagten Aufstieg durch Bauerdörfer fanden wir mit Hilfe einiger anderer Wanderer - steil bergauf - und brauchten dann nur 35 Minunten anstatt einer Stunde. Die sportliche Leistung machte sich dann bemerkbar. Direkt unterhalb vom höchsten Turm hieß es Zelt aufschlagen, Feuerholz sammeln, Feuer machen, Essen, Trinken und mit ein paar Chinesen quatschen, die uns Geschichten von den Mauergeistern und Wölfen erzählten, die einer von Ihnen gesehen hatte... herzlichen Glückwunsch! Jedes Knistern des Windes hätte ein Wolf sein können, schlafen konnte ich nicht! Dafür war der Sonnenaufgang einfach ein Traum! Wolkenlos, milde angenehme Temperatur, Vogelgezwitscher, ein paar chinesische Fotographen, Stille, Weite, Schönheit der Natur...
Den weiteren Weg bis nach Jiankou - ungefähr 2 Stunden Fußmarsch über die wilde, unrestaurierte Mauer, auf der Büsche und Bäume wuchsen sahen wir keinen Menschen, nur Adler und andere Vögel, Eichörnchen, Schmetterlinge die in der Sonne tanzten...eine geniale Aussicht, Sonne, Wärme und blauen Himmel. Um 9 morgens waren in Mutianyu auch schon chinesische Tourigruppen im Anmarsch - wir hüpften in ein Taxi zur Bushaltestelle nach Peking...dort hieß es dann noch was leckeres Essen und dann - Ciao - "Urlaub" finito!

Samstag, 25. April 2009

Forbidden Love - Peking Oper

FOTOS

Forbidden Love
ist eine moderne Peking Oper Produktion mit einer Besetzung, Kostüme, Musik und Choreographie nach internationalen Standards.
Eine klassisch chinesische Geschichte mit High Tech Ausrüstung wie englische Übersetzungen der Texte. Während die Geschichte schnell voranschreitet, besteht der Hintergrund aus Video Pannels die dramatische Szenen und Landschaften darstellen.

Forbidden Love ist ein Volksmärchen, das in ganz China bekannt ist. Durch eine jahrtausende lange Kultivierung des Mount Nan geprägt, entschließt sich der Schlangengeist - in weiblicher Form als Lady in White, unter das menschlische Volk zu mischen. Sie und ein junger Mann Namens Xu Xian verlieben und sind heiratet. Nach einigen glücklichen Jahren, der Gründung und Arbeit in einer gemeinsamen Apotheke taucht ein durchsetzungsfähiger und überzeugender Mönch Fahai auf, der die Beziehung eigentlich zerstört, den Kontakt der Liebenden verbietet, Xu, der nichts vom Schlangendasein seiner Frau wusste, auf sein Bergkloster nimmt...im Endefekt ist die Liebe dann doch stärker als die Konventionen...

Für uns war die Darstellung seht gewöhnungsbedürftig, insbesondere die hellen, schrillen und hohen Töne, die die Darsteller von sich gaben. Insbesondere die Kostüme sowie die Akrobatikdarbietungen waren beiendruckenend - Dank unseres Profs. of Chinese Culture and Society war uns auch der Eintritt zu erschwinglischen Preisen möglich!


Freitag, 24. April 2009

NRW Jazz in der Verbotenen Stadt!


Am gestrigen Abend war anstatt wöchentlichem Vortrag und Laufen mal ein bisschen Musik angesagt. Bestimmt nicht irgendeine Musik! Werbung auf der Botschaftsseite - NRW JugendJazz Orchester und das ganze in der versteckten Forbidden City Concert Hall in Peking. Einfach am Tiananmen West aussteigen und dann westlich der Verbotenen Stadt mit Regenschirm überm Kopf in den Zhongshan Park mit seinen vielen Blumen "verschwinden"...
Grandioso! Die 3 deutschen Sängerinnen ließen sich es auch nicht nehmen, neben englisch und portugisisch auch mal ein chinesisches Lied zu singen - eine Zuschauerin durfte dann auch mal! Tobende Menge im Konzertsaal, Musiker die mit dem Saxophon ein Bad in der Menge genießen, Schlagzeug Soli - ich war mit ein paar Mexikanern da - man merkt immer wieder, egal welche Sprache, ob jetzt chinesisch, englisch, deutsch oder spanisch - Musik ist eine universelle Sprache... Unser Botschafter mit Sohnemann ließ sich die Verstaltung auch nicht nehmen...


Aachen siegt im Uni - Ranking (WiWo)

...dann haben wir ja alles richtig gemacht!

Ankündigung: nach unserem Journalisten Tag letzten Dienstag mal eine kleine Vorwarnung!
Demnächst müsste ein Kurzfilm in der WDR Lokalzeit über vier Pekinger Studenten aus Aachen an der Tsinghua Universität zu sehen sein!

Liebe Grüße aus Peking - insbesondere an die Leser ausm Ländle!

Montag, 30. März 2009

Berg, Stadt und Tonfiguren - Huashan, Xian und Terracotta Armee

FOTOS

Donnerstag, 26.3.2009, 21:48 Peking West Railway Station - 4 RWTH Studies fahren für 231 RMB mit dem Nachtzug 14 Stunden nach Huashan. Ziel: Bergbesteigung.
Selbst Ohropax halfen bei den chinesischen Schnarchern im offenen Hardsleeper Abteil nicht mehr. Mit Rucksäcken gewabnet kamen wir am Freitag morgen bei Regenwetter an. Ohne auch nur mit der Wimper zu zucken hieß es Proviant kaufen und ab auf den Berg, an die 5000 Stufen empor, volles Programm. Kriminelle rutschige, nasse Stufen, in den Fels gemeißelt, beizeiten hätte ich mir einen Klettergurt und Karabiner gewünscht, aber wie heißt es so schön: No Risk No Fun! Immer weiter die Himmelsleiter empor, durch Schnee und Nebel. Dick eingemummt stiegen wir langsam höher und höher, an unzähligen Schössern vorbei, die hier als Glücksbringer gelten. Wir Mädels assen frische Gurken der Bergbewohner und Schoki rettete unseren Tag. Durch das schlechte Wetter waren die gewaltigen Felswände völlig im Nebel verhüllt, sodass wir von der grandiosen Aussicht leider nicht viel mitbekamen...Nordgipfel, kalt, nass...beschlossen wir dann gegen 17 Uhr wieder an den Abstieg zu denken - die Gondel.
Minibus ins Dorf, da den letzten Bus erwischt ins 120 km entfernte Xian. Ins Hostel, Dorm...
Das Hostel direkt am Südtor gelegen war wunderschön und sauber mit Innenhof, Restaurant und Bar. Nach einer Portion Pasta noch was trinken und totmüde ins Bett.
Samstag Bing Chaukeli (Schoki Pfannkuchen) und Obstsalat, Zugtickets kaufen und ab zur Terracotta Arme, wo uns eine andere Gruppe internationaler Mitstudies begegnete. Die Tonsoldaten waren in 3 riesigen überdachten Hallen verteilt, sehr viele der Ausgrabungen sind wieder verdeckt um die anfälligen Kunstwerke vor aggressivem Sauerstoff und Zerfall zu schützen. Man konnte erkennen, dass es trotz Nebensaison noch Tourihochburg ist. Die Ausmaße sind gigantisch... die Rückfahrt ging mit dem Bauernbus (wir hatten mal nicht auf den Lonely Plantet gehört) über die mit riesen Schlaglöchern und Matsch versehene Landstraße. Ob der Bus wohl umkippt...? Nachmittags war dann Essen im Muslimischen Viertel angesagt und Bummeln durch die dortigen Märkte und nächtlichen Gässchen. Ein wunderschöner Anblick mit den vielen bunten Farben und verschiedenen Gerüchen, die Verlockung an jeder Ecke etwas zu kaufen und die vielen Dracken die gen Himmel flogen. Abends im Hostel ein bisschen Socializing.
Sonntag war nach einem Swiss Müsli eine Fahrradtour auf der Stadtmauer angesagt. In der Sonne Radelten wir so um die Altstadt und hatten eine wundervolle Aussicht über die alten Viertel. Alles war dabei, Prachtbauten und Abrissbuden...Später gings dann in die Moschee und deren wundervollen Park, wo wir mit einem mutierten Goldfisch unsere Gaude hatten. Das malerische Künstlerviertel im Süden hat uns allen auch sehr gut gefallen, insbesondere die Menschen.
Ausschecken - 18:41 Nachtzug Hardsleeper Xian nach Peking...Montag Morgen Ankunft in Peking...

Mittwoch, 25. März 2009

Exkursion Logistiksystem Flughafen Peking Terminal 3

http://www.youtube.com/watch?v=B-R7U5pkDwo&feature=related%A0%A0

8:45 a.m treffen sich die RWTH Studies am Dong Bei Men - unserem Nordost Tor der Tsinghua Uni für eine Exkursion hinter die Kulissen des High Tech Pekinger Flughafen Terminals 3 - Danke für die Orga Patrick! Im Higer Bus ans Terminal - Sicherheitschecks, Anfertigen von Besucherausweisen...wir sind in China und alles dauert seine Zeit...
Als wir dann mit einem riesen Aufzug in den Untergrund des Flughafens fuhren hatte wir plötzlich einen ganz anderen Eindruck! Ein grandioses Logistik Gepäckfördersystem aus deutscher Hand - Siemens, Beumer...30000-40000 Gepäckstücke werden hier an einem normalen Tag abgefertigt, in der Hochsaison mehr als 50000. 360 Flüge täglich. Conveyor und high speed system vernetzt mit genialer IT - 48 km lang. Die Siemenscars sind für 70kg Kofferlasten ausgelegt. Bei Nationales Flügen wird das Gepäck in 7 Minuten vom Checkin zum Flugzeug transferiert, 20 Minuten dauert das bei internationalen Flügen aufgrund größerer Distanzen, Sicherheitscheks und Zollkontrollen. 3600 cars sind in den Normalzeiten im Einsatz, auf der high speed Strecke zwischen dem Check In und Abflugterminal, 2 km Länge, werden die cars riemengetrieben auf 8m/s beschleunigt. 170 Kameras überwachen alles, 200 Arbeiter im 3 Schichtbetrieb überprüfen und sind auf Instandhaltungs Standby. 2 komplett unabhängige Kontollräume, unzählige Ersatzcars, ein intelligentes System das Cars nur nach Bedarf einsetzt um Energie und Zeit zu sparen...das Daten 24 Stunden auf Standby hat, 6 Monate im backup speichert, das mit einem 10 Punkte Laser Scanner das Gepäch eincheckt, dieses mit barcodierten Cars koppelt, auf die richiten Cars genau zentral befördert durch Bandbeschleunigung...Unglaublich dieses System, einfach genial! Leitern hoch und runter klettern, wie im Klettergarten. Im Kontrollraum wurden wir dann vom Siemens Projektleiter und dessen IT Chef begrüßt, die wir erstmal auf alle genauen technischen Daten durchlöcherten. Das ganze wurde in unglaublichen 18 Monaten aufgebaut, getestet und freigegeben, mit nur 18 Expatriates und Chinesischen Facharbeitskräften die extra dafür in Nürnberg ausgebildet wurden! Und das alles unter dem größten Gebäude der Welt, nur für Olympia 2008!!!

Montag, 23. Februar 2009

FOTOS online!

Fotos gibts mit Klick auf den Titel.

Landkarte mit der Reiseroute:


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