Samstag, 13. September 2008

12.09.2008 - Verbotene Stadt, Tiananmen und Houtongs

Jetzt muss steht also mal wieder Touristenprogramm auf der Karte - die verbotene Stadt.

Aber erstmal mit dem Fahrrad zur U-Bahn, bei dem Tempo hat leider Flitzs Kette aufgegeben. Dadurch wurde natürlich ein erneuter Bersuch beim Fahrraddoktor unerlässlich. Das vertagten wir aber erstmal auf den Nachmittag, somit musste Franziskas Packesel zwei Studenten tragen und der Flitz musste ordentlich in die Pedale treten.
An der U-Bahn angekommen stellte sich natürlich wie immer die Parkplatzfrage, einige findige Zweiradfahrer haben eine sehr effiziente Methode gefunden die Fahrräder zu parken.

Dann schnell mit der U-Bahn zur verbotenen Stadt, aber immer schön festhalten!






Vor der verbotenen Stadt laufen zum Glück genug Menschen rum, die ein Gruppenfoto von unserer kleinen Reisegesellschaft machen können. Heute ist es sowieso außergewöhnlich voll, da heute Vollmond ist und in China das traditionelle Mooncakefest gefeiert wird. Dank Daos bemühungen kamen wir am Abend auch noch dazu etwas von einem Mooncake zu probieren. Aber genung vom Kuchen, jetzt geht es erstmal rein in die verbotene Stadt, Residenz mehrerer chinesischer Kaiserdynastien und deren angestellten. In den turbulenten letzten hundert Jahren Chinas wurde der Palast leider mehrmals beschädigt und war bis kurz vor dem historischen Besuchs Nixons in China längere Ziet (5 Jahre?) geschlossen. Soviel zur Geschichte, jetzt aber schnell rein!

Über dem Eingang hängt ein nicht zu übersehendes Gemälde Maos. Schätzungsweise 5 Meter hoch. Sieht aus der Nähe schon sehr beeindruckend aus. Soll angeblich auch regelmäßig erneuert werden, damit keine Abnutzungsspuren erkennbar sind.


Nun folgend ein paar Eindrücke aus der Stadt. Es gibt den inneren und den äußeren Bezirk. Im äußeren wurden Empfänge und ähnlich Sachen abgehalten im Inneren wohnte dann der Kaiser.

Wir sind dann einfach mal drauf los gelaufen, Franziska wollte Ihre Kamera gar nicht mehr weglegen - etwas mehr Fotos haben es ins Fotoalbum geschafft - und fotografierte alles was nach traditioneller chinesischer Bauweise aussah. Bei näherem Hinsehen sieht man aber auch wieder die für China typischen Baumängel. Viele Sachen sehen sehr schön aus aber oft blättert Farbe und Sachen wurden nur provisorisch repariert...
Aber wir hatten trotzdem viel Spaß, leider waren die Museen recht enttäsuchend und irgendwann zwischen dem Bronze- und Waffenmuseum mussten wir uns denn mal beeilen, denn "Maik Hunger!"

Nach einem letzten Blick auf die schönen Dächer machten wir uns dann auf ein traditionelles chinesisches Viertel zu finden, welches irgendwo "Südlich des Platz de himmlischen Friedens" liegen sollte. Franziska fragte dann aber mutig einen Polizisten und wir wurden ausgesprochen schnell fündig.


Unser erstes Essen auf der Straße gestaltete sich äußertst lecker. Auch wenn die Verkaufsstände am Straßenrand oft gewöhnungsbedürftigt aussehen, der Geschmack ist oft einen Besuch wert.

Nachdem der Bauch gefüllt war schlenderen wir noch ein wenig durch das Viertel...
...um uns dann auf den Weg zum Silk-Market zu machen. Nach harten Verhandlungen erstanden wir da wieder ein paar Kleidungssrücke sowie andere "Originale". Nach dem ganzen Trubel dort war die Energie für den Tag auch verbraucht und zum Abendessen weihten wir Maiks Sandwichtoaster ein (lecker Käse!).

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