Donnerstag, 9. Oktober 2008

08.10.2008 Botschaftsempfang zum Tag der Deutschen Einheit

Na, hat da jemand in der Schule nicht aufgepasst, Nationalfeiertag am 8.10.? Diese terminliche Verwirrung hat jedoch ihren Ursprung im Datum des chinesischen Nationalfeiertags. Die Feierlichkeiten für die Gründung der Volksrepublik ziehen sich über eine ganze Woche
hin, in die auch der 3. Oktober fällt. Daher fand der Empfang de Botschafters am 8.10. statt.

Geladen waren 2000 Gäste, sowohl deutsche aus Peking als auch eine ganze Reihe von ausländischen Vertretern aus Peking. Christian Wulff war mit einer Delegation aus Politik und Wirtschaft als Gast zugegen. Soweit die Fakten.

Der Empfang war von 18 bis 21 Uhr angesetzt. Nachdem wir es mit U-Bahn und Taxi pünktlich ins Botschaftsviertel geschafft hatten erwartete uns eine amüsante Mischung aus Politprominenz, lustigen mit Gold behangenen Generälen eine deutschen Buffet und eine nicht unerheblichen Menge alkoholischer Getränke. Die Aachener Delegation machte sich alsbald über alles her und somit verwandelte sich der Empfang im Laufe des Abends in ein rauschendes Fest dessen detaillierter Ablauf leider nicht mehr genau rekonstruiert werden kann.
Fest steht, dass VW (der Sponsor des Abends) recht tief in die Tasche gegriffen hat, denn das Buffet sowie die Getränke waren ausgesprochen gut gewählt und alle Bedienungen wurden extra aus Deutschland eingeflogen. Nach einigen Wochen ohne deutschen Essen war der Genuss eines leckeren Mettbrötchens für Maik und mich wie Weihnachten und Ostern zusammen. Auch der Rest des Buffets war voll von deutschen Köstlichkeiten wie z.B. Spanferkel, Currywurst, Nürnberger Rostbratwürstchen,..... Selbst ein guter alter Bekannter aus der Politik gab sich die Ehre.
Am Ende des Abends (Champus war leider schon alle...) hatten wir noch die Gelegenheit etwas länger mit dem Botschafter zu plaudern. Sehr interessant und informativ. So ein Leben als Botschafter ist auch nicht das schlechteste. Gerade nicht in Peking, seiner Aussage nach die interessanteste deutsche Vertretung überhaupt.

Nach einigen Stunden verließen wir das Botschaftsgelände um einige interessante Eindrücke und ein paar Biergläser reicher.
Ich weiß nach wie vor nicht, was der Taxifahrer an der Schrift auf meinem Studentenausweis (清 华大学 - Tsinghua University) nicht verstanden hat. Aber als die Fahrt zuende war fanden Maik und ich uns auf dem Gelände der Peking University wieder. Nach einem kurzen Orientierungsspaziergang fanden wir dann auch nach Haus.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen